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Kommen und Gehen im Fortuna-Lazarett

Florian Hörnig und Daniel Flottmann bejubeln ein Tor von Fortuna Köln

Wieder zurück im Mannschaftstraining: Fortuna Kölns Abwehrspieler Florian Hörnig
Foto: imago/Revierfoto

Der eine Abwehrspieler zurück im Training, der andere mit einer Muskelverletzung außer Gefecht: Bei Fortuna Köln herrscht nach dem 1:0-Testspielerfolg bei der TuS Koblenz Bewegung auf der Krankenstation.

Rheinfussball

Eine schlechte und zwei gute Nachrichten hatte die medizinische Abteilung von Fortuna Köln nach dem Testspielsieg des Drittligisten gegen die TuS Koblenz (1:0) am Dienstag. Zwar müssen die Südstädter für mindestens zwei Wochen auf Kapitän Daniel Flottmann verzichten, dafür stellte sich die Verletzung von Kusi Kwame als harmlos heraus. Außerdem kehrten zwei Akteure nach Verletzungspause ins Mannschaftstraining zurück.

Die Fortuna wollte in der Länderspielpause nicht untätig bleiben, hat sich mit Südwest-Regionalligist TuS Koblenz zu einem Testspiel am Dienstag verabredet. Im Koblenzer Stadion Oberwerth setzten sich die Kölner dabei dank eines Treffers von Serhat Koruk (12.) auf Vorarbeit von Kai Bösing verdient mit 1:0 durch. Die vieldiskutierte Position im Tor wurde dabei von André Poggenborg besetzt – Trainer Uwe Koschinat blieb also auch im Testspiel dem dauernden Torwart-Tausch treu, beim 0:3 in Erfurt hatte Tim Boss den Kasten der Südstädter gehütet. In der Startelf stand auchFlorian Hörnig, der nach siebenwöchiger Verletzungspause wegen einer Einblutung im Oberschenkel auskuriert und steht der Fortuna wieder zur Verfügung. Das gilt auch für Jannik Schneider, der wegen einer Knorpelquetschung aussetzen musste, in Koblenz aber zu den sechs Spielern gehörte, der zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde.

Im Aufgebot der Fortuna fehlten allerdings zwei Leistungsträger, die bereits in Erfurt verletzungsbedingt ausgewechselt werden mussten. Bei Kapitän Daniel Flottmann wurde ein Muskelfaserriss diagnostiziert, durch den er einige Wochen pausieren muss. „Daniel wird mit der Verletzung etwa zwei bis drei Wochen ausfallen. Wir haben die notwendigen Rehabilitationsmaßnahmen bereits Anfang der Woche aufgenommen, aber das Spiel gegen Chemnitz wird er mit großer Wahrscheinlichkeit verpassen“, so Christian Osebold, Leiter der medizinischen Abteilung. Entwarnung kann dafür beiKusi Kwame gegeben werden: „Kusi hat nur eine Reizung in der Hüftmuskulatur. Er soll aber kommende Woche wieder das Mannschaftstraining aufnehmen.“

Quelle: Daniel Sobolewski für rheinfussball.de