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Köln.Sport 08/2011

Finkes Visionen. Der FC-Sportdirektor spricht im exklusiven Interview über Potenzial und neue sportliche Ziele des 1. FC Köln vor der neuen Saison.

Es geht wieder los! Ab Freitagabend, 5. August, rollen in den Bundesligastadien der Republik wieder die Fußbälle. Mit Spannung erwarten die Fans des 1. FC Köln, was ihr Verein wohl in dieser Saison bieten wird. Schließlich hat sich der Geißbock-Club beinahe komplett runderneuert. Weniger, was den Kader betrifft, sondern eher das Personal – Trainerstab, Scouting, Physios. Verantwortlich dafür zeichnet Volker Finke, Sportdirektor des FC. Köln.Sport hat Finke getroffen und auf den Zahn gefühlt: Was sollen die Neuerungen bewirken? Welches Konzept steckt dahinter? Und nicht zuletzt: War das Verhalten des neuen Trainers Stale Solbakken in der Kapitänsfrage glücklich? Die Antworten darauf exklusiv im Magazin!

Köln.Sport diesmal also vornehmlich im Zeichen des Fußballs? Keine Sorge! Wir lassen auch den Sport abseits des runden Leders nicht links liegen. Denn der Sport zeichnet sich durch seine Vielfältigkeit aus, das gilt für den „normalen“ Sport gleichermaßen wie für den Behindertensport. Einer, der es in seiner Disziplin bis an die Spitze geschafft hat, ist Holger Nikelis. Der querschnittsgelähmte Tischtennisspieler gewährt Einblicke in seine Lebensgeschichte und sein Engagement, den Behindertensport weiter zu professionalisieren.

Auch der Frauenfußball will sich weiter in Richtung Berufsfußball entwickeln. Erst vor kurzem fand die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland statt. Trotz des enttäuschenden Viertelfinal-Aus der deutschen Nationalmannschaft sorgte der Event für großen Wirbel in der Republik, ausverkaufte Ränge im Stadion und Rekord-Einschaltquoten im Fernsehen spiegelten das wachsende Interesse an dieser Sportart wider. Doch was kommt davon tatsächlich bei den Vereinen an, im Tagesgeschäft, dem Ligabetrieb? Ist nun tatsächlich mit einem Boom des Frauenfußballs in Köln zu rechnen? Köln.Sport ging dieser Frage nach und sprach mit einigen Verantwortlichen, Aktiven, Förderern und Funktionären.
Von denen gibt es in Köln nicht nur im Frauenfußball so einige. Wissen Sie eigentlich, wie die Sportstadt Köln überhaupt funktioniert? Wer für was genau zuständig ist? Bei näherem Hinsehen entpuppt sich das Gebilde Sportstadt als kompliziertes Geflecht aus Verwaltung, Sportpolitik, städtischen Betrieben und Sportvereinen. Köln.Sport nahm diesen Apparat unter die Lupe bringt Licht ins Dunkel: Übersichtlich und verständlich erklären wir Zuständigkeiten, Hierarchien und Ansprechpartner.
Ein besonderes Augenmerk legt Köln.Sport stets auf die Sportpolitik. Offene Ganztagsschulen nehmen mehr und mehr Einfluss auf die Kölner Sportvereine. Kooperationen sind an der Tagesordnung, Schule und Verein vernetzen sich zunehmend. Eine fruchtbare Partnerschaft? Wem nützt sie, und wer muss Einschränkungen in Kauf nehmen? Köln.Sport hat sich bei den Kölner Sportvereinen umgehört. So viel sei vorweggenommen: Nicht alle Sportvereine sind über den offenen Ganztag begeistert.
Ausgabe 8/2011 von Köln.Sport – DAS STADT-SPORT-MAGAZIN erscheint am 28. Juli und ist für 2 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich.