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Kölner triumphiert in New York

Tennis-Profi Andreas Mies vom Kölner THC Stadion Rot-Weiss und sein Partner Kevin Krawietz haben beim ATP-250-Turnier in New York für Furore gesorgt.
Tennis

Grund zur Freude: Der Kölner Andreas Mies (l.) und sein Doppelpartner Kevin Krawietz triumphierten in New York. (Foto: imago/Zink)

Der Kölner Tennis-Profi Andreas Mies (28 Jahre) und sein bayerischer Doppelpartner Kevin Krawietz (27 Jahre) gewannen am gestrigen Sonntag, 17. Februar 2019, ihren ersten Titel bei den New York Open, einem ATP-250-Turnier der ATP World Tour. Neben dem Endergebnis von 4:6 im ersten Satz und 5:7 im zweiten Satz präsentierten die beiden Doppel-Spezialisten im Finale gegen die erfahrene Paarung Aisam-ul-Haq Qureshi (38 Jahre, 16 ATP-Titel) und Santiago González (35 Jahre, 12 ATP-Titel) eine beeindruckende Leistung. Das finale Match dauerte rund eine Stunde und 15 Minuten.

Nachdem das Duo schon sechs Titel auf der ATP-Challenger-Tour gewann, feiern Andreas Mies und Kevin Krawietz nun ihren ersten Titel auf der ATP World Tour. Neben 250 ATP-Punkten, die bei beiden Spielern zu einem neuen Career High auf der ATP-Doppel-Weltrangliste führen, Andreas Mies steigt auf Rang 57, Kevin Krawietz auf Rang 50, winkt dem Team ein Preisgeld in Höhe von 39,300 US-Dollar (ca. 35.000 Euro).

Option für Davis-Cup-Team?

„Als Kind und Jugendlicher träumten wir immer von einem ATP-Titel, jeder junge Spieler macht das“, sagte Mies bei der Siegerehrung. „Natürlich wollte ich auch immer einen ATP-Titel im Einzel gewinnen. Dann warf mich eine Knieverletzung zurück. Aber ich habe nicht aufgegeben, sondern mich aufs Doppel konzentriert. Nun haben wir unseren ersten Titel – und es fühlt sich großartig an“, so der gebürtige Kölner, der auch als Bundesligaspieler für den Kölner THC Stadion Rot-Weiss aufschlägt.

Das deutsche Duo Krawietz/Mies ist bereits als Option für das Davis-Cup-Team im Gespräch. So öffnete der deutsche Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann Anfang Februar 2019 im Tennis-Magazin Emporkömmlingen die Tür: „Die Doppelspezialisten wie Kevin Krawietz, der in Australien die dritte Runde erreichte, und Andreas Mies, der unter den ersten 100 steht, haben genauso Chancen wie Rudi Molleker, Mats Moraing, der Kölner Oscar Otte oder Matthias Bachinger“, so Kohlmann gegenüber der Fachzeitschrift.