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Kölner Teams zwischen Hoffen und Bangen

Foto: Oliver Boley

Der 20-jährige Vietnamese Nam Chau (r.) vom SC West ist mit seiner Ballgewandheit eine absolute Ausnahmeerscheinung in der Bezirksliga

Bezirksliga-Halbzeitbilanz: Während der SV Bergfried Leverkusen das Überraschungs-Team der Hinrunde war, stürzte die SpVg Porz gnadenlos ab. Der SV Weiden wiederum hübscht in Staffel 3 die ausgeglichene Liga-Bilanz mit einem Pokalsieg auf.

Beim SV Bergfried Leverkusen konnte der positive Trend der Vorsaison (Platz 3) nahtlos fortgesetzt werden. Die junge Mannschaft um Trainer Jörg Berens mischt munter an der Tabellenspitze mit und geht mit 32 Punkten auf Aufstiegsplatz 2 in die Winterpause. Dabei hatte Berens die Zielsetzung vor Saisonbeginn noch vorsichtig mit einem einstelligen Tabellenplatz umschrieben. Ausschlaggebend für das erfolgreiche Abschneiden ist nicht

zuletzt eine junge Offensiv-Garde um Patrick Schneider. „Er ist das Paradebeispiel für unseren Weg, bedingungslos auf den Nachwuchs zu setzen“, erklärt Berens. Gemeinsam mit den ebenfalls blutjungen Sascha Künzel und Marcel Wandinger teilt sich Schneider auch das Gros der bisher 42 erzielten Treffer. Berens: „Sie können ein extrem hohes Tempo gehen und sind dabei technisch stark.“ Im kommenden Jahr feiert der SV Bergfried sein 50-jähriges Bestehen. „Der Landesliga-Aufstieg wäre da natürlich die absolute Krönung“, sagt Jörg Berens, der von einer ausgeglichenen Liga spricht: „Bis hinunter auf Platz 7 können sich alle Teams bei einem entsprechenden Lauf noch Aufstiegshoffnungen machen!“

Alle ziehen an einem Strang

Innerhalb kürzester Zeit ist es Fußballlehrer Karl Slickers gelungen, den Fusionsclub DSK Köln (entstanden aus Bezirksligist SC Germania Nippes und Kreisligist Ditib-Türk Köln) absolut bezirksligatauglich aufzustellen. Mit 25 Punkten (sieben Siege, vier Remis, vier Niederlagen) rangiert das Team zur Winterpause auf einem vorzeigbaren fünften Platz. Zudem stellt der Ditib Sportklub mit sechs Siegen und zwei Remis das heimstärkste Team der Liga. „Wir haben uns alle den Zusammenschluss schwieriger vorgestellt“, verrät Slickers. Wermutstropfen für die Rückserie ist der Ausfall des bisher überragenden Kapitäns und Abwehrspielers Engin Bulu, der sich aus Studiengründen ein halbes Jahr in Australien aufhalten wird. Dennoch gibt sich Karl Slickers optimistisch: „Den Kern der Mannschaft wollen wir noch über Jahre hinweg zusammenhalten.

 

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