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Kölner Sportrede: Hörmann kritisiert und lobt

DOSB-Präsident Alfons Hörmann, flankiert von Walter Schneeloch (Präsident des LSB NRW) und Gabriele Freytag (Direktorin der Führungs-Akademie). Foto: PR

DOSB-Präsident Alfons Hörmann, flankiert von Walter Schneeloch (Vorsitzender der Führungs-Akademie DOSB) und Gabriele Freytag (Direktorin).
Foto: PR

Auf Einladung der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und von Oberbürgermeister Jürgen Roters hielt DOSB-Präsident Alfons Hörmann die 7. Kölner Sportrede im Rathaus.

„Was bewegt die Deutschen? Grundsatzrede zu den Perspektiven des organisierten Sports in Deutschland“ – unter diesem Titel sprach der vor sechs Monaten gewählte DOSB-Präsident Alfons Hörmann die 7. Kölner Sportrede vor 250 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und natürlich Sport im hitsorischen Kölner Rathaus. Auf Einladung „seiner“ Führungs-Akademie und der Stadt Köln nutzte Hörmann die Chance, für sich und den Sport in der Gesellschaft das Profil zu schärfen.

Fast eine Stunde lang äußerte der DOSB-Präsident zum Teil kritische Erkenntnisse, die er in den ersten sechs Monaten seiner Präsidentschaft im deutschen Sportsystem gesammelt hat. Nach ausführlichen Worten zum Olympia- und Leistungssport in Deutschland stellte Hörmann vor allem die Basis des Breitenssports lobend heraus. Zu wenig würde die Lebensleistung der 1,85 Millionen Ehrenamtlichen gewürdigt. Diese leisten jährlich 6,7 Mrd. Euro Wohlfahrtsgewinn. Hörmann: „Wo gibt es Vergleichbares in der Gesellschaft?“

Mit der Kölner Sportrede, so übereinstimmend Kölns OB Jürgen Roters und NRW-Staatssekretär für Sport, Bernd Neuendorf, in ihren Grußworten, würden Impulse für die sportpolitische Diskussion in Deutschland gesetzt. Walter Schneeloch indes hatte in seinem Grußwort die Lacher auf seiner Seite: „Lieber Alfons, wir sind gespannt auf deine Kölner Sportrede 2040“, wandte sich der Vorsitzende der Führungs-Akademie an Hörmann. Und korrigierte darauf schlagfertig: „… dann hältst du 2040 eben die zweite!“