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Negative Tests bei Kölner Rennverein

Quelle: IMAGO

Der Kölner Renn-Verein ist erleichtert, dass die übrigen 292 Rennpferde negativ getestet wurden.

Trotz einer nach wie vor angespannten Gesamtsituation kann der Kölner Renn-Verein eine gute Nachricht vermelden. Die anderen 292 Pferde wurden negativ auf die hoch ansteckende Blutamut getestet. Die Quarantäne bleibt jedoch bis auf Weiteres bestehen.

Nachdem am 01.10. bei einem der Rennpferde Blutarmut diagnostiziert wurde, sind alle anderen 292 Vollblüter zwischenzeitlich negativ getestet worden. Das infizierte Pferd musste jedoch sofort eingeschläfert werden. Trotzdem kann die am 1. Oktober verhängte Quarantäne erst aufgehoben werden, wenn der zweite Test Anfang Januar 2013 erneut negativ ausfällt.

 

Nach den gesetzlichen Bestimmungen muss die Quarantäne weiter fortdauern, auch wenn bisher bei keinem der übrigen Pferde auf der Galopprennbahn die ansteckende Blutarmut festgestellt worden ist. Der aktuelle negative Testbefund bei den Tieren besagt lediglich, dass momentan keine Antikörper im Blut der Pferde nachzuweisen sind. Sollte bei der nochmaligen Testung drei Monate später erneut bei keinem der 292 Pferde ein positiver Befund festgestellt werden, kann die Quarantäne aufgehoben werden. Bis dahin gelten die bisherigen Regelungen weiter, die unter anderem vorschreiben, dass die Pferde der Galopprennbahn nicht das Gelände verlassen dürfen.

Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. sowie der Kölner Rennverein e.V. reagierten dennoch erleichtert auf die Ergebnisse dieser ersten Testreihe an Pferden auf dem Rennbahngelände.

Ursache für das Auftreten der Blutarmut ist nach aktuellem Stand der Ermittlungen, wie aktuell auch bei weiteren Fällen in NRW und Rheinland-Pfalz, der Kontakt mit einem infizierten Pferd in einer Tierklinik.