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Kölner Hochsprungmeeting: Viele Gewinner, kein Sieger

Der australische Hochspringer Brandon Starc in Aktion

Landete beim Kölner Hochsprungmeeting ganz oben im Klassement: Brandon Starc
Foto: imago/Beautiful Sports

Das Kölner Hochsprungmeeting in der Deutschen Sporthochschule bot erneut hochklassigen Sport und beste Unterhaltung. Die Gewinner waren auf jeden Fall die Zuschauer.

Top-Höhen und beste äußere Bedingungen: Die Gewinner bei der diesjährigen Sommeredition des Kölner Hochsprungmeetings am Mittwoch waren die 500 Zuschauer, die den Weg ins NetCologne-Stadion der Deutschen Sporthochschule Köln gefunden hatten. Zu einem perfekten Abend fehlte am Ende eigentlich nur eins: ein sportlicher Sieger.

Mit Brandon Starc (Australien), Alan Smith (Großbritannien) und Luis Castro (Puerto Rico), der an der Deutschen Sporthochschule trainiert, blieben noch drei von anfangs zwölf gestarteten Athleten übrig, nachdem die Versuche über 2,26 Meter abgeschlossen waren. Starc und Smith scheiterten dann jedoch an der Olympia-Qualifikations-Höhe von 2,29 Metern und mussten sich, nachdem beide auch im Stechen die Latte gerissen hatten, den ersten Rang teilen.

Der Puerto-Ricaner Castro ließ, da er die Olympia-Qualifikation schon in der Tasche hat, nach übersprungenen 2,26 Metern direkt 2,31 Meter auflegen, scheiterte jedoch ebenfalls. Aufgrund der Mehrversuche im Vorfeld wurde er schließlich Dritter. Ebenfalls im Feld vertreten war der frisch gebackene Deutsche Meister Eike Onnen. Mehr als übersprungene 2,23 Meter und ein vierter Gesamtrang waren an diesem Abend für den Hannoveraner jedoch nicht drin.