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Kölner Haie gehen unter – 1:7 gegen Eisbären Berlin

Die Kölner Haie mussten am Dienstagabend eine herbe 1:7-Niederlage gegen die Eisbären Berlin hinnehmen. 4.000 Zuschauer waren zu Gast in der Lanxess Arena.

Haie
Haie-Stürmer Quinton Howden wird von zwei Berlinern zu Boden gerungen. (Foto: IMAGO / Andreas Gora)

Bitterer Abend für den KEC: Am 47. Spieltag empfingen die Kölner Haie die Eisbären Berlin in Köln-Deutz. Leider wurde ein Eilantrag vor dem NRW-Oberverwaltungsgericht in Münster abgelehnt, sodass nur 4.000 Zuschauer live in der Arena waren. Doch dieser Abend hatte für die Haie-Fans wahrlich keinen Leckerbissen parat. Vom Start weg dominierte der DEL-Tabellenführer die Partie und war nach dem ersten Drittel bereits mit zwei Toren in Führung. Auch im zweitem Drittel änderte sich an der Berliner Dominanz nichts und der Hauptstadtclub erhöhte auf fünf Treffer. Im Schlussdrittel konnte Mark Olver den Ehrentreffer markieren, es folgten aber noch zwei weitere Eisbären-Treffer. Somit stand am Ende eine bittere 1:7-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Haie-Coach Uwe Krupp war mit dem Auftreten seiner Mannschaft natürlich nicht zufrieden. „Es war heute eine einseitige Angelegenheit. Berlin war uns in allen Belangen überlegen. Gegen eine Mannschaft wie Berlin braucht man einen besonderen Tag. Und das nächste Wort nach „besonders“ kann dann nicht „schlecht“ sein. Wir hatten keine Energie und vielleicht auch zu viel Respekt. Insgesamt war es ein rabenschwarzer Tag, hinter den wir einen Haken machen müsse“, so der 56-Jährige nach dem Spiel.

Auch Haie-Spieler Alex Oblinger, der sich kurz vor dem Schluss einen Faustkampf lieferte und mit einer Disziplinarstrafe vom Eis musste, war enttäuscht: „Ich weiß nicht, ob man heute etwas Gutes mit aus dem Spiel nehmen kann. Wir sind nicht ins Spiel gekommen und haben nicht genügend Zug zum Tor gehabt. Die Enttäuschung ist sehr groß. Dennoch liegen jetzt immer noch wichtige Spiele vor uns, die wir gewinnen müssen.“ Am kommenden Freitag spielt der KEC bei den Schwenninger Wild Wings und will beim Tabellenzwölften die Schmach vergessen machen.

Von Robin Josten