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Kölner Allianz: Was der Sport fordert

Die Allianz Kölner Sport, von Stadtsportbund (SSBK) und Sportjugend Köln ins Leben gerufen, hat bei einem Mediengespräch auf dem Vereinsgelände des ASV Köln seinen Vorstellungen von einer „Sportstadt“ Nachdruck verliehen. Dabei ging es um mehr Geld für den Sport-Etat in Köln, aber ebenso um ein Mitsprachrecht in den städtischen Gremien.
Allianz Kölner Sport

Vertreter der Allianz Kölner Sport (v.l.): Günter Dibbern (Präsident ASV Köln) Philipp Walter (Geschäftsführer Kölner Haie), Peter Pfeifer (Vorsitzender SSBK), Holger Dahlke (Vorstand MTV Köln) und Ute Ahn (Vorsitzende Turn-Club Köln-Poll).
Foto: Köln.Sport

Dem Sport-Bündnis gehören zahlreiche Vereine aus dem Kölner Profi- und Breitensport an, aber auch Stefan Löcher von der Lanxess-Arena sowie die Sporthochschul-Professoren Dr. Thomas Abel und Dr. Georg Anders.

Am Podium standen für den Gastgeber Günter Dibbern, Präsident des ASV Köln, für die Profivereine Philipp Walter, Geschäftsführer der Kölner Haie, für die Dachorganisation Peter Pfeifer, Vorsitzender des SSBK, für die großen Sportvereine Kölns Holger Dahlke, Vorstand des MTV Köln, für die kleinen und mittleren Sportvereine Kölns Ute Ahn, Vorsitzende des Turn-Club Köln-Poll. 

Das Etikett ,Sportstadt‘ ist mehr Schein als Sein in Köln“, erklärte Pfeifer, der die Idee zu dieser Allianz vor rund einem Jahr hatte. Und nannte als Beispiel den städtischen Haushalt, in dem der Sport samt Sportstätten nur mit einem Anteil von 0,6 Prozent bedacht ist.

Pfeifer forderte für die kommende Legislaturperiode eine Erhöhung des Etats auf „1,2 Prozent, also rund 60 Millionen Euro. Das ist bescheiden genug, wenn man bedenkt, welche Kraft der Sport entwickeln kann“. Dazu forderte der SSBK-Vorsitzende für seine Allianz mehr Mitspracherecht ein. Der Sport erledige zum Beispiel auch soziale Aufgaben, „deshalb wollen wir im Sozialausschuss eine Stimme haben“.

Vor einigen Wochen hatte die Allianz Kölner Sport ihre Fragen an die Politik gestellt, die Antworten samt postiver Resonanz darauf kamen nach Pfeifers Meinung „nicht überraschend“. Viel wichtiger sei es, zu beobachten, ob das Interesse auch nach den Wahlen am 13. September noch vorhanden sei. Die Allianz will daran erinnern und einfordern – nach 100 Tagen, nach einem Jahr, und auch noch am Ende der kommenden Legislaturperiode.