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Kenianer laufen vorne weg

Quelle: Köln Marathon

In einer Zeit von 2:08:53h gewinnt der Kenianer Samson Kiprono Barmao den Köln Marathon bei den Herren. Insgesamt liefen drei Kenianer unter 2:10h, konnten aber den Streckenrekord aus dem Jahr 2009 nicht verbessern.

Samson Kiprono Barmao hat den Köln Marathon der Herren gewonnen. Bei heißen Bedingungen verpasste er den Streckenrekord – ebenso wie Sabrina Mockenhaupt im Halbmarathon.

Der Sieger des Köln Marathon heißt Samson Kiprono Barmao. Mit 2:08:53h verpasste er zwar knapp den Streckenrekord (2:08:36h), lief allerdings seine persönliche Bestzeit. Mit Temperaturen um die 25 Grad hatten auch die kenianischen Nachfolger, Amos Mutai (2:09:32h) und Cosmas Kigen (2:09:40h) zu kämpfen.

Bei den Frauen setzte sich die Äthiopierin Mekuria Aberume mit einer Zeit von 2:32:20h durch, dicht gefolgt von der Kenianerin Leah Jemeli Malot (2:32:52h). Auch aus Kenia kommt die Dritte, Etalemahu Kidane, mit einer Zielzeit von 2:34:41h.

Im Halbmarathon verpasste Sabrina Mockenhaupt zwar ihre Bestzeit deutlich, konnte aber dennoch gewinnen: Mit einer Zeit von 1:10:31h siegte die Athletin von der LG Sieg – nicht überraschend – vor Eleni Gebrehiwoth vom TV Wattenscheid (1:12:22h) ins Ziel. Dritte wurde Anna Hahner (run2Sky) mit einer Zielzeit von 1:13:38h und unterbot damit die B-Kader Norm, die für ihre Altersgruppe bei 1:16:15h liegt.

Bei den Herren dominierte Vitaly Rybak das Rennen. Der Ukrainer lief mit einer Nettozeit von 1:05:26h als Erster über die Ziellinie. Zweiter wurde Daniel Schmitt in 1:06:32h, gefolgt von Frank Schauer (SC Magdeburg) in 1:07:52h.

Gleich zwei neue Streckenrekorde kann dagegen der Inlinemarathon Köln verzeichnen. Der Franzose Yann Guyader vom Powerslide Matter World Team gewann mit Abstand in einer Zielzeit von 1:04:56h und toppte damit den alten Rekord um fast vier Minuten. Der Vorjahressieger aus der Schweiz, Nicolas Iten (Swiss Skate Team), kam als Zweiter ins Ziel (1:05:13h), Dritter wurde Juan Nayib Tobon (BONT arena geisingen Team) aus Kolumbien in 1:07:32h.

Auch aus dem Powerslide Matter World Team hat Sabine Berg den Streckenrekord der Frauen geknackt und lief mit einer Zeit von 1:20:00h über die Ziellinie. Bei den Frauen gab es wieder einen Massensprint. Zweite wurde auch in 1:20:00h die Berlinerin Jana Gegner vom CadoMotus World Team und als Dritte lief ebenfalls vom Powerslide Matter World Team Katharina Rumpus ins Ziel.

Im Endspurt der 20-köpfigen Spitzengruppe zog die kölsche Speedskating-Hoffnung Claudia Maria Henneken nur knapp den Kürzeren und landete auf Rang 8.