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Keine „Königsklasse“ in Köln

Die Heimat des 1. FC Köln: Das RheinEnergieStadion Foto: imago/Schwörer Pressefoto

Die Heimat des 1. FC Köln: Das RheinEnergieStadion
Foto: imago/Schwörer Pressefoto

Das Champions-League-Qualiduell zwischen Fenerbahce Istanbul und dem AS Monaco könnte aus Sicherheitsbedenken verlegt werden. Das RheinEnergieStadion kommt als Ausweichstandort jedoch nicht infrage.

Es wäre ein echter Knaller in Köln gewesen: Angeblich soll das Champions-League-Qualifikationsduell zwischen Fenerbahce Istanbul und dem AS Monaco ins RheinEnergieStadion verlegt werden. Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage in der Türkei drängen die Monegassen auf einen anderen Spielort für die Partie am 26. Juli, das ursprünglich im Istanbuler Ülker Stadi ausgetragen werden soll. Doch als Ausweichstadion kommt die WM-Arena im Kölner Westen definitiv nicht infrage. „Uns hat diesbezüglich niemand kontaktiert. Außerdem steht das RheinEnergieSTADION am 26. Juli nicht zur Verfügung, da dann schon die Aufbauten für das Rihanna-Konzert zwei Tage später laufen“, dementierte Lutz Wingerath, Chef der Kölner Sportstätten GmbH, gegenüber dem Branchenportal „Stadionwelt“ diese Gedankenspiele.

Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass das Kölner Stadion, Heimat des 1. FC Köln, als Ausweich-Spielstätte eines türkischen Spitzenklubs im Europapokal genutzt würde: Bereits 1989 spielte Galatasaray Istanbul im Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger im damaligen Müngersdorfer Stadion. Kurios: Auch damals hieß der Gegner AS Monaco. Die letzten Partien auf internationaler Bühne wurden in der Saison 2004/05 im Kölner Westen ausgetragen, als Alemannia Aachen das Stadion als Heimspielstätte für ihre UEFA-Cup-Duelle nutzte.