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Kanu: Kölner Spitzentreffen

Quelle: IMAGO

Max Hoff hat sich für den Fühlinger See sehr viel vorgenommen

Morgen ist es so weit: Auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen wird das größte Kanu-Event des Jahres eröffnet: die 92. Deutsche Meisterschaft. Kölner Fans dürfen sich dabei auf ein ganz besonderes „Stadtduell“ freuen.

Zwischen Max Hoff, dem frisch gekürten Weltmeister im Einer-Kajak und Gesamt-Weltcupsieger, dem Wildwasser-Weltmeister und diesjährigen Europameister Tobias Bong – beide für die KG Essen startend – und dem Bronzemedaillengewinner im Kanu-Marathon bei den World Games, Maël Rengel vom Kanusport Köln-Mülheim, wird es heiß hergehen.

Hoff gilt dabei als unbestrittener Top-Favorit in der Einer-Konkurrenz der Herren über 1000m. Er gewann in diesem Jahr auf seiner Paradestrecke bei den Weltcups in Szeged und Posen, erkämpfte darüber hinaus bei den Europameisterschaften in Montemor-o-Velho (Portugal) als Sieger über 5000, Zweiter über 1000 und Dritter über 500m einen kompletten Medaillensatz und krönte die Saison vor reichlich einer Woche in Duisburg mit dem Weltmeistertitel im Kajak-Einer über 1000m. Zugleich sicherte sich der 30-Jährige den Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung. „Den 1000m-Einer möchte ich natürlich auf jeden Fall gewinnen, ebenso strebe ich an, die Titel in den Mannschaftsboot-Rennen auf dieser Distanz und im 5000m-Einer zu verteidigen“, sagt der Champion. Die interessante Frage dabei dürfte sein, wie es nach dem auf die WM in Duisburg abgestimmten Formaufbau nun bei der DM um sein Leistungsvermögen bestellt ist.

Anders als „Routinier“ Max Hoff ist Tobias Bong zum ersten Mal bei den nationalen Rennsport-Meisterschaften dabei: „Mein Fokus liegt im Einer auf der 1000m- und der 5000m-Distanz, nach dem Motto ’je länger, desto besser’. Über 1000m möchte ich schon gern ins Finale kommen. Dort ist dann alles möglich, da wird auch vieles von der Tagesform abhängen.“ Maël Rengel istt vor heimischer Kulisse ebenfalls enorm motiviert: „Im Einer über 1000m peile ich das Finale an. Und im Zweier und Vierer rechne ich mir – je nachdem wie die konkrete NRW-Einsatzkonzeption letztlich aussieht – durchaus eine Medaillenchance aus“, meint der Silbermedaillengewinner im Zweier auf der Langstrecke vom vergangenen Jahr.

An den 92. Deutschen Meisterschaften nehmen insgesamt rund 1300 Athleten und Betreuer aus 115 Vereinen teil. Die ersten Entscheidungen in der Leistungsklasse fallen am Freitag zwischen 16.15 und 16.30 Uhr (Einer 500 bzw. 1000m) und zwischen 17.30 und 17.45 Uhr (Zweier 500 bzw. 1000m).