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Kaczmarek: „Ich erwarte ein 50:50-Spiel“

Tomasz Kaczmarek, Trainer Viktoria Köln

Sieht sein Team vor dem Finale gegen Fortuna auf Augenhöhe: Viktoria Kölns Trainer Tomasz Kaczmarek
Foto: imago/osnapix

Am Samstag trifft Viktoria Köln im Finale des FVM-Pokals auf Lokalrivale Fortuna. Wir sprachen vor dem kölschen Traumfinale mit Viktoria-Coach Tomasz Kaczmarek.

Herr Kaczmarek, Sie haben als Trainer des FC Viktoria Köln eine positive Bilanz gegen die Fortuna. Im letztjährigen Pokalhalbfinale siegte Ihre Mannschaft mit 2:0. Was erwarten Sie diesmal für ein Spiel?

Ein Derby im Finale ist etwas ganz Besonderes. Ich erwarte ein 50:50-Spiel. Im letzten Duell war es natürlich ein Vorteil, dass es uns gelungen ist, die Emotionalität fast vollständig aus dem Spiel zu nehmen. Das wird in einem Finale nicht funktionieren.

Fortuna Köln hat im zweiten Jahr den Klassenerhalt in der Dritten Liga ­geschafft. Was zeichnet die Mannschaft aus Ihrer Sicht aus?

Sie kommen über die mannschaftliche Geschlossenheit und schaffen es, auf den Punkt Ergebnisse zu liefern. Der Kader wird jedes Jahr gut zusammengestellt, und es herrscht viel Ruhe, was wichtig ist, um erfolgreich sein zu können. In dieser Saison spielten Sie mit der Viktoria im DFB-Pokal gegen Union Berlin (2:1) und Bayer 04 Leverkusen (0:6).

Aus Ihrer Sicht zwei Festtage?

Der Sieg gegen Union Berlin war ein ­großes Erlebnis für den Verein. Der Hype und die mediale Aufmerksamkeit vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen ­waren wirklich beeindruckend. Leider war Bayer im Spiel unfassbar gut und eine Nummer zu groß für uns.

Welche Bedeutung hätte ein Final­erfolg gegen Fortuna für Sie persönlich?

Es geht nicht um meine Person, sondern darum, dass der Verein möglichst erfolgreich ist. Deswegen ist der Pokalsieg das große Ziel nicht nur von mir, sondern von allen Menschen im Verein.

Wie lautet Ihr Tipp für das Finale?

Ich bin mir sicher, dass das Spiel mit ­maximal einem Tor Unterschied endet. Es wird eine sehr enge Kiste.

Das Interview führte Stefan Kühlborn.