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Ist FC:Reloaded am Ende?

Quelle: imago

Reloaded-Kandidat Dr. Jörg Heyer hatte keinen Erfolg auf der FC-Mitgliederversammlung

Auf der Mitgliederversammlung des 1. FC Köln verpasste „FC:Reloaded“ den Einzug in den Verwaltungsrat des Vereins. Was wird nun aus der Faninitiative?

Das Votum auf der turbulenten Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag war deutlich: 560 Stimmen erhielt Dr. Jörg Heyer, Kandidat der Faninitiative „FC:Reloaded“, von den anwesenden Vereinsmitgliedern – zu wenige, um in den Verwaltungsrat des 1. FC Köln einzuziehen. Stellt sich die Frage: Ist FC:Reloaded damit am Ende? Köln.Sport hakte nach bei der Faninitiative.

„Unsere Arbeit ist natürlich nicht zu Ende, weil Wolfgang Overath nicht unser Ziel war“, erklärte Stefan Müller-Römer, Sprecher der Faninitiative. „Ziel war vielmehr eine Satzungsänderung. Wir bleiben weiterhin engagierte Mitglieder des Vereins, die sich für eine moderne und mitgliederfreundliche Satzung sowie eine moderne Vorstandsarbeit einsetzen.“

Die Oppositionsrolle der Vergangenheit wolle man gerne aufgeben, wenn es jetzt mehr Miteinander und Gespräche gebe. Und da sei man sehr zuversichtlich, weil schon nach wenigen Tagen eine veränderte Kultur erkennbar sei, sagte der Kölner Rechtsanwalt.

Die Kritik an FC:Reloaded auf Mitgliederversammlung schreibt Müller-Römer vor allem der Emotionalität der Veranstaltung zu, auf der Wolfgang Overath mit seinem Rücktritt als FC-Präsident für reichlich Turbulenzen gesorgt hatte.

„Mit Mitgliedern des Verwaltungsrates hat es schon Treffen gegeben, und diese sollen fortgesetzt werden“, blickt der FC:Reloaded-Sprecher voraus. „Wir sind optimistisch, dass sich beim 1. FC Köln die Dinge positiv weiterentwickeln werden.“