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Köln.Sport

Heintz verlässt den FC

Damit, dass Dominique Heintz den 1. FC Köln verlässt, war zu rechnen. Sein Ziel allerdings verwundert.
Dominique Heintz

Dominique Heintz wechselt dank einer festgeschriebenen Summe im Abstiegsfall deutlich unter Marktwert (Foto: imago/Jan Huebner)

Dominique Heintz geht nicht mit dem 1. FC Köln in die zweite Liga, sondern wechselt innerhalb der Bundesliga. Der Innenverteidiger schließt sich aber nicht, wie spekuliert wurde, Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach, Hannover 96 oder gar Borussia Dortmund bzw. Schalke 04 an, sondern heuert im Breisgau an.

„Innenverteidiger Dominique Heintz hat dem FC mitgeteilt, dass er die für den Abstiegsfall vereinbarte Ausstiegsklausel nutzen und zum Bundesligisten SC Freiburg wechseln wird“, heißt es auf der Homepage des 1. FC Köln. Der ursprüngliche Vertrag beim FC lief bis 2021, die feste Ablösesumme soll laut „Kicker“ bei drei Millionen Euro – also deutlich unter Marktwert (7,5 Mio.) liegen.

Die Vereinsführung reagiert wenig schockiert auf den Abgang: „Wir haben schon länger das Signal erhalten, dass wir Heintzi im Abstiegsfalle zu den geltenden Konditionen nicht werden halten können. Wir respektieren seinen Wunsch, weiter in der Bundesliga zu spielen und wünschen ihm in Freiburg viel Erfolg“, sagt FC-Geschäftsführer Armin Veh. Er kann den Wechsel auch deshalb verkraften, da mit Lasse Sobiech bereits ein Nachfolger verpflichtet wurde.

Heintz, der 2015 aus Kaiserslautern in die Domstadt kam, begründet seinen Wechsel mit der persönlichen Perspektive. „Ich möchte mich in diesem Umfeld noch einmal weiterentwickeln und freue mich auf die Arbeit mit den neuen Kollegen und die enge Atmosphäre in diesem Stadion“, so der Abwehrspieler, der in Freiburg die Rückennummer 23 erhält.

Seinem alten Arbeitgeber dankte der 24-Jährige: „Ich bin in Köln überragend aufgenommen worden und habe mich hier jeden Tag sehr wohl gefühlt“, so Heintz, der FC wünscht, „dass sie den Wiederaufstieg schaffen und wir uns in der Bundesliga wiedersehen.“

Hauptmann kommt aus Dresden

Gleichzeitig konnte der FC heute auch einen Zugang vermelden. Niklas Hauptmann, Sohn des ehemaligen FC-Verteidigers Ralf Hauptmann, kommt aus Dresden. Der Mittelfeldspieler erhält beim FC einen Vertrag bis 2023, über die Ablösemodalitäten haben die beiden Clubs Stillschweigen vereinbart.

„Trotz seines jungen Alters bringt er eine enorme Spielreife mit und hat sich im Laufe der letzten beiden Spielzeiten zum Leistungsträger bei Dynamo Dresden entwickelt. Er ist extrem laufstark und schaltet sich auf seiner Position sehr effektiv in das Offensivspiel ein. Deshalb passt er sehr gut zu unserer Idee, wie wir in Zukunft Fußball spielen wollen“, kommentiert Armin Veh den Neuzugang.

Der 21-Jährige Hauptmann schaffte etablierte sich nach seinem Debüt in der Drittliga-Saison 2015/2016 in der darauffolgenden Spielzeit als Stammspieler in der 2. Bundesliga und kam seither 59 Mal für Dresden zum Einsatz.

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