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Heintz: „Rio wäre der Hammer“

Dominique Heintz, 1. FC Köln

Durchsetzungsstark: FC-Verteidiger Dominique Heintz (l.)
Foto: imago/Moritz Müller

Beim 1. FC Köln ist Dominique Heintz bestens eingeschlagen: Nach der starken Hinrunde träumt der Pfälzer von Olympia und sieht sich langfristig bei den „Geißböcken“.

Von der Ersatzbank in der 2. Bundesliga zum Stammspieler beim 1. FC Köln: Dominique Heintz hat seit seinem Wechsel vom 1. FC Kaiserslautern zu den „Geißböcken“ eine fulminante Entwicklung hingelegt. Der 22-jährige Innenverteidiger kam in der Hinrunde, die der FC mit 24 Punkten auf Rang neun abschloss, in allen 17 Partien zum Einsatz und hat Vorgänger Kevin Wimmer (ging zu Tottenham Hotspur) nahezu vergessen gemacht.

„2015 war bereits ein unfassbar gutes Jahr für mich. Die U21-EM, der Wechsel in die Bundesliga, die Spiele dort – viel mehr geht kaum“, erklärt der gebürtige Pfälzer im Interview auf „spox.com“. „In der Rückrunde will ich mit der Mannschaft so schnell wie möglich die 40 Punkte erreichen und dann jedes Spiel einfach nur noch genießen. Wenn uns das gelingt, dann werde ich von einer erfolgreichen Saison sprechen“, so Heintz, der sich ein besonderes Ziel gesetzt hat: Olympia 2016! „Rio wäre der Hammer“, würde er sich über eine Nominierung freuen. „Ich habe das aber noch längst nicht im Kopf, denn ich muss auch schauen, was der FC dazu sagt. Ein lohnenswertes Ziel ist es aber definitiv.“

Abwanderungsgedanken hegt der 1,88 Meter große Linksfuß, der mit seinen Leistungen sicherlich einige Interessenten auf sich aufmerksam gemacht haben dürfte, trotz existierender Ausstiegsklausel nicht. „Mir geht es jetzt vor allem darum, Konstanz in meine Leistungen zu bringen und über mindestens drei Jahre mein Können auf höchstem Niveau hier in Köln zu beweisen“, betont Heintz, der für kolportierte 1,5 Millionen Euro an den Rhein wechselte. „Wie es dann eines Tages mal weitergehen wird, kann ich nicht sagen. Grundsätzlich spiele ich aber am liebsten in Deutschland.“