Hector: „Ich fühle mich wohl“
Es ist zweieinhalb Jahre her, da kickte FC-Linksverteidiger Jonas Hector noch in der Regionalliga West. Nun könnte er am Freitagabend gegen Gibraltar sein Debüt in der Nationalmannschaft feiern.
Mit gerade einmal elf Bundesligaspielen im Gepäck reiste Jonas Hector, Linksverteidiger des 1. FC Köln, am vergangenen Dienstag zur deutschen Nationalmannschaft. Bundestrainer Joachim Löw hatte ihn überraschend für das EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar am Freitagabend und für das Testspiel gegen Spanien am Dienstag nominiert.
Herzlichen Willkommen beim @DFB_Team, Jonas Hector! #4gefühl #GERGIB pic.twitter.com/J78H5R3x9A
— DFB-Team (@DFB_Team) 11. November 2014
Eine große Eingewöhnungsphase brauchte der DFB-Neuling nicht. „Ich kann schon jetzt sagen, dass ich mich hier sehr wohl fühle. Alle haben es mir leicht gemacht, alle waren herzlich und offen. So kann es gerne weitergehen“, sagte der 24-Jährige auf der offiziellen DFB-Webseite. Lukas Podolski, bisher letzter Nationalspieler im Dress der „Geißböcke“, kündigte schon an, dem eher zurückhaltenden Hector unter die Arme greifen zu wollen. „Wir werden versuchen ihn ein wenig aufzupushen“, kündigt „Poldi“ an.
Herzlich Willkommen Jonas! Hammer dass wieder jemand vom Effzeh dabei ist – spricht auch für den Verein! #DFB #effzeh pic.twitter.com/JvtZT6mxAa — Lukas-Podolski.com (@Podolski10) 11. November 2014
Hector weiß, dass er Podolski und auch den Kölner Fitnesstrainer Benjamin Kugel bei Fragen „jederzeit ansprechen“ könne, wird er auf der Homepage des DFB zitiert. Der 24-jährige Debütant scheint sich also bis dato gut zurecht gefunden zu haben und im Team der Weltmeister wohlwollend aufgenommen worden zu sein.
„Selbst ich als Leverkusener kann sagen, dass er ein anständiger Junge ist“, berichtet Bayers Nationalspieler Lars Bender spaßeshalber. Doch Hector zeichnet nicht nur seine Ruhe und Bodenständigkeit aus. Der Linksverteidiger sei im „Defensivverhalten sehr sehr clever“ und kann auch als „hoher Außenverteidiger“ für Gefahr sorgen, erklärte Co-Trainer Thomas Schneider, der den Neuling in höchsten Tönen lobte: „Jonas hat sehr schnell in die Mannschaft gefunden. Er hat sich bisher sehr gut präsentiert und bestätigt das, was wir in den letzten Wochen auch von ihm in der Bundesliga beim 1. FC Köln gesehen haben. Er macht einen sehr aufgeräumten Eindruck“, so Schneider.
Ob sich Hector bereits am Freitag das Trikot der Weltmeister überstreifen kann, ist weiterhin offen. Er wäre der 74. Debütant unter Bundestrainer „Jogi“ Löw.







