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Hector: Erste Diagnose da

Es sah schon ziemlich übel aus, als Aleksandr Erokhin beim gestrigen Testspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen Russland (Endstand: 3:0) mit offener Sohle auf den Knöchel trat. Jetzt ist die Diagnose da.
Hector

Das tat weh: Jonas Hector musste nach Foul seines Gegenspielers beim Gang in die Kabine gestützt werden. (Foto: imago/ZUMA Press)

In der 64. Minute war der russische Mittelfeldspieler dem Kapitän des 1. FC Köln mit offener Sohle und voller Kraft voraus auf den rechten Knöchel gestiegen, Hector blieb anschließend mit schmerzverzerrtem Gesicht im Rasen liegen und musste beim Gang in die Kabine von den DFB-Physios Wolfgang Bunz und Dr. Jochen Hahne gestützt werden.

Wohl mit blauem Auge davongekommen

Muss der FC nun vielleicht sogar den Rest des Jahres auf Hector verzichten? Glücklicherweise scheint es so nicht zu kommen. Bundestrainer Joachim Löw sagte nach dem Spiel: „Es ist nicht ganz so schlimm, wie es zunächst aussah. Er hat eine Knöchelprellung, das Gelenk ist dick geschwollen und die Haut ist etwas aufgeschürft. Aber es ist nichts gebrochen und wohl auch nichts an den Bändern oder der Syndesmose.“

So ist Hector, der am gestrigen Abend in Leipzig sein 42. Länderspiel für das DFB-Team absolvierte, trotz starker Schmerzen nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen und dürfte seinem Club in der 2. Bundesliga schon bald wieder zur Verfügung stehen.