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Handball-WM: Aller guten Dinge sind drei

Die deutschen Handballer begeistern die Zuschauer wie lange nicht mehr. Die „Bad Boys“ drängen dieses Jahr auf den Triumph, der zur Hälfte im eigenen Land erreicht werden könnte.
Trainer Christian Prokop Deutschland vs Brasilien

Trainer Christian Prokop kann mit der Leistung seines Teams bisher vollends zufrieden sein.
Foto: Imago/Agentur 54 Grad

Selten hat man die deutsche Handballnationalmannschaft so dominant auftreten sehen, Christian Prokop hat das Team zu einer Einheit geformt und stellt unter Beweis, dass die hochgelobten Einzelakteure wie Gensheimer oder Wolff in seinem zusammengestellten Kollektiv regelrecht aufblühen. Die ersten beiden Gruppenspiele gegen Korea und Brasilien gewann man mehr oder weniger im Vorbeigehen. Kein Wunder also, dass sich alle Spieler wohlfühlen, denn der Coach legt großen Wert auf Rotation.

Auf diese Weise leistet jeder seinen Beitrag zum Erfolg und gleichsam steigt das Selbstbewusstsein sukzessive an. Demzufolge vermisst niemand Tobias Reichmann, den Außenspieler, der Aufsehen damit erzeugte, dass er auf seine Nicht-Nominierung des Bundestrainers mit einem Kurztrip nach Amerika reagierte. Der Kader wirkt breit aufgestellt und das, obwohl nominell mit Patrick Groetzki nur ein echter Rechtsaußen zur Verfügung steht. Am häufigsten vertreten ist der THW Kiel im WM-Kader, sie stellen mit Wolff, Wiencek, Pekeler und Weinhold (4) die meisten Spieler aller deutschen Klubs.

Tickets sind noch erhältlich

Heute Abend bestreitet die DHB-Auswahl ihr drittes Gruppenspiel in Berlin. Anwurf ist um 18 Uhr deutscher Zeit. Durch einen Erfolg stiegen die Chancen auf eine Hauptrunden-Teilnahme. Wer bei den Spielen in der Kölner Lanxess Arena im Publikum sitzen will, für den ist hier der Ticketshop verlinkt.

Das Spiel gegen die Russen wird wegweisend für das Duell gegen den Favoriten Frankreich sein. Auf dem Papier sind dies mit Abstand die schwierigsten Spiele, beide werden innerhalb von 48 Stunden absolviert. Eines ist mit Sicherheit zu sagen, treten die Mannen um Christian Prokop wieder so auf, wie gegen Brasilien, ist ein Sieg mehr als möglich.