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Hockey: Rot-Weiss verliert Hallenfinale

Quelle: IMAGO

Das Jubeln musste Rot-Weiss Köln den anderen überlassen: Uhlenhorst Mülheim sicherte sich den Hallenhockey-Titel

Knapp hat Rot-Weiss Köln den 10. Meistertitel in der Halle verpasst. Im Endspiel unterlagen die Domstädter ihrem West-Rivalen Uhlenhorst Mülheim mit 5:7 (1:1).

Das Ziel für Rot-Weiss Köln vor Beginn der Meisterschaftsendrunde im Hallenhockey war klar: Das Team um die Stars Benjamin Weß und Christopher Zeller wollte in Hamburg den zehnten Hallen-Titel in der RWK-Geschichte einfahren.

Nach dem knappen 6:5-Halbfinalerfolg über den Uhlenhorster HC kam es im Endspiel zum West-Schlager gegen Uhlenhorst Mülheim. In der Neuauflage des Finals der Feldhockey-Meisterschaft im vergangenen Sommer wollten die Kölner den nächsten Erfolg verbuchen können.

In einer taktisch geprägten Anfangsphase sah es zunächst auch gut für Rot-Weiss aus: Christopher Zeller glich die Mülheimer Führung durch Stralkowski noch vor dem Pausenpfiff aus. In der zweiten Hälfte zog der Westmeister, der bereits in der Vorrunde beide Duelle für sich entscheiden konnte, uneinholbar davon. Angetrieben von einem überragenden Thilo Stralkowski, der weitere drei Treffer erzielen konnte, setzte sich Uhlenhorst Mülheim mit 7:5 durch.

„Wir hatten heute leider offensiv keine Idee. Bei der Durchschlagskraft hat es nicht gepasst und auch die Ecke war kein Faktor“, zeigte sich RWK-Trainer Frederik Merz nach dem verlorenen Finale enttäuscht. „Am Ende hatte Mülheim in den entscheidenden Phasen den richtigen Touch. Sie waren gut auf uns eingestellt. Das ist uns nicht gelungen, und das war auch schon der entscheidende Punkt.“

Einen Titel konnte Rot-Weiss aber aus Hamburg mitnehmen: Torwart Peter Schlich wurde als bester Keeper der Endrunde ausgezeichnet. Es dürfte allerdings nur ein schwacher Trost für die kölschen Hockey-Herren sein.