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Haie wieder in der Spur

Frisch aus der Länderspielpause zurück gelingt den Haien ein dringend benötigter 3:2-Heimsieg gegen die Pinguine aus Krefeld.
Haie jubeln über Heimsieg

Nach vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen war der Sieg gegen Krefeld Balsam für die Seele aller Haie-Fans (Foto: imago/Beautiful Sports)

Sowohl die Gastgeber als auch die Krefelder Pinguine zeigten sich zu Beginn der Partie aufgrund der Länderspielpause ausgeruht und gingen gleich hohes Tempo. Bis zur ersten Großchance dauerte es allerdings zehn Minuten: Justin Peters Klärungsversuch landete bei einem Krefelder Stürmer, der Haie-Goalie konnte seinen Fehler aber in Form einer Rettungstat per Spagat wieder ausbügeln und das 0:1 verhindern. Auch in der Folge blieben die Krefelder stets gefährlich, ließen jedoch Abschlussstärke vermissen.

Rückkehrer sticht

Ganz anders die Kölner Haie: Die Gastgeber machten gegen Ende des ersten Drittels ernst und belohnten sich umgehend. Nachdem Shawn Lalonde seine Schussstärke bei einem Pfostentreffer (16. Minute) demonstriert hatte, war es dem nach gut fünf Wochen erstmals wieder auf dem Eis stehenden Blair Jones vorbehalten, die Kölner Führung zu erzielen. Der Rückkehrer versenkte per Nachschuss zum 1:0 und ließ die 8764 Haie-Fans erstmals jubeln (18.).

Im Gegenzug hätte Daniel Pietta den lautstarken Jubel in der Lanxess-Arena abrupt verstummen lassen können, er scheiterte jedoch am starken Peters. Der KEC hingegen zeigte sich kurz vor Ende des ersten Drittels erneut effektiv: Nico Krämmer erhöhte nach sehenswerter Vorarbeit von Philip Gogulla und Moritz Müller zum 2:0 (20.).

Zittern bis zum Schluss

Im Mitteldrittel blieb Köln weiter das überlegene Team, die Krefelder Gäste präsentierten sich weitestgehend ideenlos. In der 25. Minute gelang ihnen dennoch der Anschlusstreffer. Krefelds Rekordspieler Daniel Pietta verkürzte (25.) aus der Halbdistanz. Von Stockstarre war bei den Domstädtern allerdings nichts zu sehen, nur 90 Sekunden später hatten sie den alten Abstand wieder hergestellt (Felix Schütz, 28.).

Die Pinguine taten sich in der folgenden halben Stunde gegen souverän verteidigende Kölner schwer. Erst kurz vor Schluss wurde es nochmal spannend: In Unterzahl konnten Ehrhoff und Co. einen Treffer von Ex-Kölner Dragan Umicevic nicht verhindern (57.). Weil sie die letzten Minuten allerdings schadlos überstanden, herrschte nach Abpfiff gute Stimmung im Haie-Lager. „Unser Ziel ist es natürlich in die Playoffs zu kommen. Vor der Länderspielpause standen wir auf Platz 10, das ist nicht unser Anspruch, gar keine Frage. Ich denke, das war heute der erste Schritt in die richtige Richtung für uns“, gab Philip Gogulla gegenüber der ARD zu Protokoll.

Nun warten die Panther

Nach vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen war der Heimsieg allerdings auch dringend notwendig gewesen. Torschütze Blair Jones sah weiterhin Verbesserungspotenzial: „Wir haben über 40 Minuten stark gespielt und waren die bessere Mannschaft, sind aber am Ende etwas unvorsichtiger geworden“, mahnte der Kanadier.

Sein Coach Cory Clouston sieht die Mannschaft auf einem guten Weg: „Wir haben heute offensiv und defensiv hart gearbeitet. Wir hatten viele Chancen und hätten möglicherweise das eine oder andere Tor mehr schießen können oder müssen. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, auf die heutige Leistung können wir aufbauen.“ Ob die Haie in der Lage sind, den eingetretenen Weg fortzuführen, wird sich schon morgen zeigen. Dann müssen sich die Kölner bei den Augsburger Panthern auswärts beweisen(17.11., 19:30).