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Haie verlieren Penalty-Krimi

Erzielte das zwischenzeitliche 2:3 der Haie: KEC-Center Mike Iggulden. Foto: imago/Beautiful Sports

Erzielte das zwischenzeitliche 2:3 der Haie: KEC-Center Mike Iggulden.
Foto: imago/Beautiful Sports

Wahnsinn! 16 Penaltys brauchte es, um im Duell der Haie gegen die Eisbären die Entscheidung herbeizuführen. Am Ende hatten die Berliner das bessere Ende für sich.

14 erfolglose Penaltys waren bereits ausgeführt, als Berlins Nationalspieler André Rankel erneut auf KEC-Goalie Danny aus den Birken zulief und den Puck versenkte. Als dann Chris Minard scheiterte, war die knappe 3:4-Niederlage der Haie perfekt. Zuvor hatten die Kölner einen 1:3-Rückstand wettmachen können und sich in die Verlängerung gerettet.

„Wir sind nicht gut ins Spiel gestartet, haben uns aber im Spielverlauf gesteigert und in die Partie zurückgekämpft“, analysierte Haie-Coach Niklas Sundblad das Spiel, auch wenn er gerne die Punkte in Köln behalten hätte. Im ersten Drittel konnte sich der KEC zunächst einige Chancen durch Ryan Jones, Nick Latta und Sebastian Uvira erarbeiten.

Dennoch gingen die Berliner in der Lanxess-Arena durch Jonas Müller (8.) in Führung. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich der in Unterzahl agierenden Kölner sorgte Ryan Jones (16.). Nach schönem Pass lief der Neuzugang alleine auf Eisbären-Keeper Mathias Niederberger zu und schob den Puck ins Netz.

Die Berliner konnten sich vom Ausgleichstreffer der Gastgeber aber sehr schnell erholen. Nur wenige Sekunden nach dem Kölner Tor nutzten die Eisbären ihre Überzahl: TJ Mulock wurde in zentraler Position angespielt und stellte den alten Rückstand wieder her (17.). In der 20. Minute konnte Mulock mit einer Kopie seines Führungstores gar auf 1:3 erhöhen.

Im zweiten Abschnitt waren die Haie sofort um den Anschlusstreffer bemüht. Nach guten Aktionen von Jones (22.) und der Reihe um Charlie Stephens, Alex Weiß und Sebastian Uvira gelang Mike Iggulden das Tor zum 2:3 (25.). Doch auch die Gäste blieben stets gefährlich. Barry Tallackson, Darin Olver (31.) und Florian Busch (35.) konnten ihre Chancen diesmal aber nicht verwerten.

Im Schlussdrittel drängten die Haie weiter auf den Ausgleich und wurden schlussendlich belohnt. Stephens (54.) traf für den KEC am Ende der regulären Spielzeit zum verdienten Ausgleich. Es folgten die torlose Verlängerung und das Penaltyschießen. Schließlich war es dann Rankel, der den Gästen den Zusatzpunkt sicherte. Damit bleiben die Domstädter (28 Punkte) einen Rang hinter den Eisbären (33) weiterhin auf Platz 11 der DEL-Tabelle.

Die Zeit zur Wiedergutmachung haben die Kölner schon am Freitag (05.12.2014, 19:30 Uhr) in der Hauptstadt. „Am Ende waren wir stark“, sagte KEC-Verteidiger Moritz Müller. „Wenn wir am Freitag so beginnen, wie wir heute aufgehört haben, haben wir eine gute Chance.“  Auch am Sonntag steht den Haien eine Auswärtspartie bevor: Um 14:30 Uhr gastiert der KEC bei den Thomas Sabo Ice Tigers in Nürnberg.