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Haie unter Druck: „Sieg ist Pflicht“

Danny Syvret (Kölner Haie) versucht ein Gegentor zu verhindern

Hoher Einsatz in der Defensive ist auch am Dienstag wieder bei den Kölner Haien gefordert.
Foto: imago/Contrast

Nach der herben Niederlage in Spiel drei wollen die Kölner Haie eine Vorentscheidung verhindern: In der Viertelfinalserie gegen die Eisbären Berlin soll auf heimischem Eis der Ausgleich her.

Die Zuversicht ist bei den Kölner Haien noch nicht vollends verschwunden: Nach der deutlichen 1:5-Niederlage bei den Eisbären Berlin und den daraus resultierenden Rückstand in der Viertelfinalserie gibt sich der KEC betont kampfeslustig. „Wir sind schon öfter in dieser Saison zurückgekommen. Ich bin optimistisch, dass wir es schaffen“, sagt Haie-Kapitän Moritz Müller dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vor dem vierten Duell der Best-Of-Seven-Serie.

„Wir haben am Sonntag nicht unser bestes Spiel gemacht, wir sind nicht richtig hereingekommen. Wir waren frustriert und nicht diszipliniert genug. Aber wir fangen am Dienstag wieder neu an.“ Vor den eigenen Fans soll nun die Vorentscheidung verhindert und stattdessen der Ausgleich gefeiert werden. „Am Dienstag ist jetzt ein Sieg Pflicht“, weiß auch Haie-Geschäftsführer Peter Schönberger, der ebenso wie fast alle KEC-Verantwortlichen mit dem „Torklau“ von Sonntag hadert. Das späte Eingeständnis der Schiedsrichter, einen kapitalen Fehler begangen zu haben, bringt das Team von Trainer Cory Clouston allerdings keinen Schritt weiter.

Vielmehr gilt es, den aus der Fehlentscheidung resultierenden Ärger als Anreiz für eine stärkere Leistung zu nutzen: „Ich glaube, unsere Jungs werden das als Motivation nutzen“, so Clouston gegenüber „heimspiel.de“. Mit einem Erfolg über die Eisbären würde der KEC nicht nur die Serie ausgleichen, sondern seinen Fans auch ein weiteres Heimspiel am Ostersamstag garantieren können. Karten sind noch verfügbar, eine frühzeitige Anreise wird aufgrund erhöhter Sicherheitsmaßnahmen infolge der Geschehnisse in Brüssel empfohlen.