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Haie: Sundblad bleibt im Amt – vorerst

Niklas Sundblad Trainer Kölner Haie

Bleibt vorerst Trainer der kriselnden Kölner Haie: Niklas Sundblad
Foto: imago/Eibner

Niklas Sundblad bleibt vorerst Trainer der Kölner Haie. In den Derbys am kommenden Wochenende gilt es aber für den KEC, der sich nicht für das Wintergame bewerben wird.

Ziehen die Kölner Haie nach dem 1:6-Debakel in Iserlohn die Notbremse oder darf Trainer Niklas Sundblad bleiben? Diese Frage bestimmte gestern den Tag rund um das Haie-Trainingszentrum. Am Ende stand die Ansage von Geschäftsführer Peter Schönberger: „Mannschaft und Trainer müssen sofort die Kurve kriegen. Die beiden Derbys am Wochenende sind eine gute Gelegenheit dazu.“

Die prestigeträchtigen Duelle bei der Düsseldorfer EG am Freitag und gegen die Krefeld Pinguine zwei Tage später entscheiden somit über den Verbleib des umstrittenen Schwedens beim achtmaligen Meister. Durch die zwei Niederlagen am letzten Wochenende waren die Haie aus den Rängen gerutscht, die für die Teilnahme an den Pre-Playoffs berechtigen. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Traditionsverein die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft klar verpasst. Als Sundblads potenzielle Nachfolger wird in den Medien neben Ex-Haie-Spieler Peter Draisaitl mittlerweile auch Larry Huras genannt, der den Schweden einst in Ingolstadt beerbte.

Von einer Bewerbung um das DEL Wintergame im kommenden Jahr hat der KEC unterdessen Abstand genommen. „Wir haben bis zuletzt über eine Bewerbung diskutiert. Aber um unsere Ideen durchzusetzen, fehlt leider die nötige Vorlaufzeit zur Umsetzung“, erklärte Haie-Sprecher Philippe Rasch dem „Express“. Der KEC hatte angedacht, sich zusammen mit Mannheim um die Ausrichtung zu bewerben – und das finanzielle Risiko gemeinsam zu stemmen. Daraus wird nun nichts, doch das Projekt ist nur aufgeschoben statt aufgehoben: „Wir planen eine Bewerbung nun für 2019 einzureichen“, so Rasch.