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Haie: Spitzenspiel gegen Straubing

Die Kölner Haie wollen gegen Straubing den vierten Sieg im vierten Spiel bejubeln Foto: imago/Beautiful Sports

Die Kölner Haie wollen gegen Straubing den vierten Sieg im vierten Spiel bejubeln
Foto: imago/Beautiful Sports

Der Spitzenreiter gibt sich die Ehre in Köln: Gegen Überraschungsteam Straubing wollen die Kölner Haie ihren starken Start weiter ausbauen.

„Uns erwartet eine große Herausforderung“ – deutlicher als Moritz Müller, Kapitän der Kölner Haie, kann man Respekt vor dem kommenden Gegner nicht ausdrücken. Es ist aber Meister Mannheim oder die starken Münchener, über die der Nationalspieler im Interview auf koelnsport.de spricht, es sind die Straubing Tigers. Nach drei Siegen aus vier Spielen haben sich die Niederbayern völlig überraschend an der DEL-Spitze niedergelassen.

„Vermutlich hätte kein Experte das prophezeit. Aber warum nicht? Es bestätigt doch wieder die These, das die Liga noch enger geworden ist und es keine leichten Gegner mehr gibt“, so Müller, der die Qualitäten des Gegners hoch einschätzt: „Straubing ist stark gestartet und hat sogar bei der Niederlage in Berlin fünf Tore auf fremden Eis geschossen. Das sagt schon einiges. Sie stehen demnach völlig zu Recht da oben“, so der 28-Jährige.

Eine Einschätzung, die sein Trainer teilt: „Straubing ist nicht umsonst Tabellenführer. Die Tigers haben einen starken und ausgeglichenen Kader“, erklärt Haie-Cheftrainer Niklas Sundblad mit Blick auf die Freitagspartie. Doch auch die Haie gehen mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in das Spitzenspiel, gewannen sie doch ihre bisherigen drei Partie allesamt. Die Heimbilanz spricht jedenfalls für den KEC: Die letzten acht Partien in der Lanxess-Arena konnten die Haie für sich entscheiden.

Bei dem Versuch, diese Serie auf neun Siege in Folge zu stellen, werden die Kölner allerdings auf Jason Williams verzichten müssen: Der Top-Neuzugang, 2002 noch Stanley-Cup-Sieger mit den Detroit Red Wings, laboriert weiterhin an einer Rückenverletzung. Eine weitere Kontrolluntersuchung hatte nach Angaben des Vereins ergeben, dass die Heilung der Blessur, die sich der Kanadier beim Köln-Cup zugezogen hatte, noch Zeit braucht. Williams werde mindestens noch zwei Wochen ausfallen.