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Köln.Sport

Haie: Pleitenserie geht weiter

Zum Einstand gleich zwei Niederlagen: Haie-Coach Niklas Sundblad

Zum Einstand gleich zwei Niederlagen: Haie-Coach Niklas Sundblad
Foto: imago/Thomas Zimmermann

Auch mit dem neuen Trainer Niklas Sundblad können die Kölner Haie nicht gewinnen: In den rheinischen Duellen gegen Krefeld und in Düsseldorf setzt es knappe Niederlagen.

Ganz im Zeichen der Entlassung von Uwe Krupp (Köln.Sport berichtete) ging es für den KEC bereits am Freitag in das kleine rheinische Derby gegen Krefeld. Umrahmt von Fanprotesten war es letztlich ein einziger Treffer, der die Partie entschied: Adam Courchaine schoss die Pinguine zum 1:0-Auswärtssieg bei den Haien und vermieste Niklas Sundblad den Einstand als neuer KEC-Trainer.

„Das war ein hart umkämpftes Spiel“, erklärte der Schwede nach seiner Rückkehr hinter die KEC-Bande, „beide Mannschaften haben viel gearbeitet. Unser Ziel war es, heute kompakter zu spielen. Das ist uns gelungen. Wir werden weiter in diese Richtung gehen.“

Das gelang den Haien in Düsseldorf allerdings nicht: Im Derby bei der DEG reichten vier Kölner Tore nicht zum Sieg, da es gleich fünf Gegentreffer für das Sundblad-Teams. Gerade in Unterzahl präsentierte sich der KEC enorm anfällig. Bereits nach drei Minuten nutzte Davies das erste Powerplay zur frühen Führung der Gastgeber.

Doch die Haie kämpften sich in die Partie: Charlie Stephens traf noch im Anfangsdrittel von der blauen Linie zum 1:1 (16.). Die DEG aber schlug im Mittelabschnitt wieder in Überzahl zu: Conboy ließ Haie-Goalie Danny aus den Birken keine Abwehrchance (26.). Die letzten 20 Minuten wurden turbulent: Erst glich Marcel Ohmann für die Haie aus (43.), doch Mondt (46.) und Turnbull (48.) ließen die Düsseldorfer per Doppelschlag jubeln.

Nur kurz darauf brachte KEC-Neuzugang Nick Latta (49.) mit dem 3:4 den Haie-Fans wieder Hoffnung. Das Sundblad-Team drängte auf den Ausgleich, doch wieder war es die DEG, die traf: Martinsen erhöhte in der 55. Minute auf 5:3. Philip Riefers brachte die Haie zwar erneut wieder heran, zu einem Punktgewinn in der Landeshauptstadt reichte es jedoch nicht.

„Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt, aber direkt ein Unterzahltor bekommen“, resümierte Niklas Sundblad nach dem Spiel, „die DEG war im zweiten Drittel überlegen. Aber im letzten Abschnitt sind wir gut zurückgekommen und hatten das Momentum auf unserer Seite, aber mit vier Unterzahl-Gegentoren ist es schwer zu gewinnen. Jetzt haben wir eine ganze Trainingswoche, um zurück zu den Basics zu kommen. Wir müssen dazu finden, mit mehr Energie zu spielen.“

Am Freitag geht es für den KEC vor heimischem Publikum gegen die Eisbären Berlin weiter.