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Haie ohne Leidenschaft

Quelle: IMAGO

Haie-Coach Uwe Krupp mochte kaum noch hinsehen.

Die Kölner Haie kommen in Straubing böse unter die Räder. Mit 5:2 schießen die Tigers den KEC aus der Halle.

Im Eishockey spielt der Faktor Leidenschaft meist eine große Rolle. Körperliche Präsenz, bissige Zweikämpfe an der Bande, Checks zu Ende fahren, sich in die Schüsse werfen – all das haben die Kölner Haie im Gastspiel bei den Straubing Tigers in den ersten beiden Dritteln komplett vermissen lassen.

Gerade gegen ein Straubinger Team, das immer hart am Limit spielt und mit viel Power auf dem Eis unterwegs ist, fahrlässig.

Gerade in einer so wichtigen Partie, die von Headcoach Uwe Krupp schon als Sechs-Punktespiel um den magischen sechsten Tabellenplatz, der zur direkten Qualifikation für die Playoffs beschrieben wurde. Diesen haben die Straubinger mit dem Sieg erstmal gefestigt.

Den letzten Durchgang startete der KEC zwar furios, erzielte binnen einer Minute zwei Tore zum Anschluss, bestrafte sich mit einem unötigen Gegentreffer und noch unnötigeren Strafen inklusive einer wilden Schlägerei (Mo. Müller vs. Canzanello) aber selbst.

Tore: 1:0 Matt Hussey (4.), 2:0 Jean-Michel Daoust (15.), 3:0 Ryan Ramsay (22.), 3:1 Philip Gogulla (41.), 3:2 John Tripp (42.), 4:2 Karl Stewart (42.), 5:2 Carsen Germyn (60.)