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Haie nach Krimi im Halbfinale

Quelle: IMAGO

Die Haie bejubelten mit 12.000 Fans den Halbfinaleinzug.

Was für ein Playoff-Krimi! Die Haie siegten am Donnerstagabend im DEL-Viertelfinale durch Sudden Death 2:1 gegen Straubing, stehen vorzeitig im Halbfinale – hatten mit den Tigers aber deutlich mehr Mühe als erwartet.

In der 7. Minute der Overtime fiel endlich die Entscheidung, als Stürmer Philipp Gogulla im 5. Playoff-Duell mit den Straubing Tigers (Serie: 4:1 für Köln) das alles entscheidende 2:1 erzielte. Die Haie stehen im Halbfinale! Der Jubel im Team von Headcoach Uwe Krupp kannte darauf keine Grenzen. Auch weil die Haie vor knapp 12.000 Fans in der Lanxess-Arena mit den Gästen aus Bayern einen äußerst zähen Gegner hatten.

In einer umkämpften Partie hatte Marco Sturm die Haie in der 25. Minute in Führung gebracht. Hinten entschärfte Danny aus den Birken zahlreiche Schüsse – ebenso wie sein Gegenüber Jason Bacashihua. Straubing bot dem KEC Paroli und kam durch Matthew Hussey (52.) im Schlussdrittel zum Ausgleich.

Im darauffolgenden offenen Schlagabtausch hatten die Haie das bessere Ende für sich: Gogulla verpasste den Tigers in der 67. Minute nach Vorarbeit von Andreas Falk den Sudden Death. „Das war der erste Step zum Titel. Jetzt müssen wir uns gut regenerieren, gut schlafen, gut essen und wieder gut trainieren, um uns auf das Halbfinale vorzubereiten“, sagte der Siegtorschütze.

Auf wen die Kölner Haie im Halbfinale treffen, ist noch offen. Die Adler Mannheim verkürzten daheim durch einen 3:2-Sieg gegen Wolfsburg den Rückstand in der Serie auf 2:3. Die Krefeld Pinguine hingegen vergaben ihren ersten „Matchball“ gegen den ERC Ingolstadt durch ein 1:2 und liegen nur noch mit 3:2 in Führung. Die Eisbären Berlin haben nach einem 3:2 gegen die Hamburg Freezers am Samstag die Chancen auf den Einzug in die Vorschlussrunde.