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Haie: Mit Power gegen den Primus

Kehrt rechtzeitig zum Duell mit seinen Ex-Kollegen zurück: Haie-Verteidiger Fredrik Eriksson Foto: imago/Zink

Kehrt rechtzeitig zum Duell mit seinen Ex-Kollegen zurück: Haie-Verteidiger Fredrik Eriksson
Foto: imago/Zink

Nach zwei Heimniederlagen in Serie wollen die Kölner Haie nun den Tabellenführer aufs Glatteis führen: Gegen die Nürnberg Ice Tigers soll das Team mehr aufs Tempo drücken.

Die zwei unnötigen Heimniederlagen vom vergangenen Wochenende (3:4 gegen Ingolstadt und 2:3 gegen Schwenningen) haben die Spieler der Kölner Haie unter der Woche zu spüren bekommen. Intensiv gearbeitet habe man, schildert KEC-Coach Niklas Sundblad vor dem Duell gegen die Nürnberg Ice Tigers. Gegen den Spitzenreiter soll der achtmalige Deutsche Meister wieder sein anderes Gesicht zeigen: „Wir wollen wieder schneller spielen, uns mehr Torchancen erarbeiten und diese dann auch nutzen. Auch unser Spiel ohne Scheibe muss intensiver werden, der Druck auf den Gegner muss steigen“, gibt Sundblad die Marschrichtung nach drei Niederlagen in Serie aus.

Die Vorzeichen sind ganz gut, sind die Nürnberger in Köln doch gern gesehene Gäste: Fünf der vergangenen sechs Heimspiele entschieden die Haie für sich und konnten auch bei der letzten Niederlage punkten. Gänzlich ohne Zähler blieb der KEC gegen die Ice Tigers zuletzt im Oktober 2010 (2:3). Auch die erste Partie in dieser Saison entschied das Sundblad-Team mit 4:2 für sich. Dennoch warnt der Schwede vor den Qualitäten des Spitzenreiters, der mit einem Lauf von vier Siegen aus den letzten fünf Partien in die Domstadt reist. „Nürnberg hat eine gute Mischung im Team, ist auf der einen Seite sehr erfahren, hat aber auch gute junge Spieler in den Reihen“, betont Sundblad, der wieder auf den Ex-Nürnberger Fredrik Eriksson zurückgreifen kann.

Verzichten müssen die Haie allerdings weiterhin auf Jason Williams, Alexander Sulzer und Max Faber. Dafür bekommen die Haie-Fans eine echte Attraktion in der DEL zu sehen: Dany Heatley, einst Torschützenkönig in der NHL, wird erstmals seine Visitenkarte in der Lanxess-Arena abgeben. Seine Qualitäten hat der exzentrische Deutsch-Kanadier bereits nachgewiesen: In neun Spielen erzielte der 34-Jährige, der in Freiburg geboren wurde, bereits fünf Tore. Geht es nach Niklas Sundblad, sollen heute keine weiteren hinzukommen.