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Haie: Mehr Finale geht nicht

Die Fans dürfen sich auf einen packenden Fight im entscheidenden siebten Spiel zwischen den Haien und Ingolstadt freuen Foto: IMAGO

Die Fans dürfen sich auf einen packenden Fight im entscheidenden siebten Spiel zwischen den Haien und Ingolstadt freuen
Foto: IMAGO

Im Showdown um die deutsche Eishockey-Meisterschaft (Di.,19 Uhr) hoffen die Haie auf einen Heimvorteil in der ausverkauften Arena. Der Ansturm auf die Tickets war immens. Über alle Kanäle versuchten die Haie-Anhänger am Montagmorgen Karten für das alles entscheidende siebte Spiel der Finalserie zu ergattern. Binnen kürzester Zeit war das gesamte Kontingent ausverkauft. Gut 18.500 Zuschauer werden die Haie nach vorne peitschen, im Kampf um den neunten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Wer kein Ticket ergattern konnte – und nicht bereit ist, beim Internetportal ebay Unsummen zu bezahlen – hat die Möglichkeit das Spiel beim Public Viewing im arenanahen Restaurant „Henkelmännchen“ zu verfolgen. Für alle, die lieber vor dem Fernseher mitfiebern möchten, berichtet Servus TV ab 18.20 Uhr vom Entscheidungsspiel.

Für die Profis der Kölner Haie steht im definitiv letzten Spiel der Saison viel auf dem Spiel. Nach der Endspielniederlage im Vorjahr, einer insgesamt guten Hauptrunde und einer zwischenzeitlichen 2:0-Serienführung gegen Finalneuling Ingolstadt sprach eigentlich alles für den KEC. Doch die Panther aus Oberbayern erwiesen sich bislang als würdiger Finalgegner, kämpften körperlich robust um jeden Zentimeter Eisfläche und gewannen zwei der drei Finalspiele in Köln. Dementsprechend ist es schwierig, vor Spiel sieben von einem Heimvorteil für die Haie zu sprechen.

Mirko Lüdemanns Schuss ins Glück am Sonntag in Ingolstadt sollte aber neue Kräfte freigesetzt haben. Zumindest das Momentum liegt jetzt auf Seiten der Haie, war den Oberbayern der Frust über die geplatzte Meisterfeier in eigener Halle doch deutlich anzumerken. Eine wüste Schlägerei nach Spielende war die Folge. Der Austausch von Nettigkeiten ist auch am Dienstagabend nicht zu erwarten, wenn es für beide Teams um Alles oder Nichts geht.

Eine Hiobsbotschaft mussten die Haie im Vorfeld allerdings verdauen: Nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Stockstichs wurde Rob Collins von der DEL für Spiel sieben gesperrt. Für das Team von Headcoach Uwe Krupp extrem bitter, immerhin ist der routinierte Kanadier mit drei Toren und zwölf Assists bester Haie-Scorer der Playoffs.