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Haie: Heiße Phase beginnt

Haie-Coach Niklas Sundblad: Konnte die Trainingswoche intensiv für das Wochenende nutzen. Foto: imago / foto2press

Haie-Coach Niklas Sundblad: Konnte die Trainingswoche intensiv für das Wochenende nutzen.
Foto: imago / foto2press

Zwei wichtige Duelle stehen für die Kölner Haie am Wochenende auf dem Programm: Nach dem heutigen Heimspiel gegen Augsburg geht es am Sonntag (17:45 Uhr) nach Nürnberg. So langsam geht es für die Kölner Haie ans Eingemachte: Der Kampf um die begehrten Playoff-Plätze läuft auf Hochtouren. Nach den beiden Niederlagen in den rheinischen Derbys in Krefeld und beim Winter Game in Düsseldorf muss der KEC versuchen, in den Partien gegen die Augsburger Panther und die Thomas Sabo Ice Tigers Boden gut zu machen.

Für das heutige Heimspiel gegen Augsburg erwartet Haie-Coach Niklas Sundblad ein „hartes und enges Spiel“. „Wer auf die Tabelle schaut, erkennt schnell, dass es für uns um ganz wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs geht“, erklärt Sundblad weiter. In der Tat: Der KEC liegt momentan nur auf Platz zehn und damit den letzten Rang, der die Pre-Playoffs garantiert.

Gegen die zwölfplatzierten Augsburger stehen die Haie nach den letzten Ergebnissen mächtig unter Druck. Sundblad nutzte die normale Trainingswoche intensiv für den Feinschliff: „Wir haben an vielen kleinen Details gearbeitet. Besonders die Arbeit vorm gegnerischen Tor. Wir wollen viel mehr schießen, um die Chance zu haben, mehr Tore zu machen. Wir brauchen einfach mehr Tore. Dafür haben wir unter anderem auch Spielzüge im Powerplay trainiert“, erklärt er im Interview auf haimspiel.de.

Der ehemalige NHL-Spieler Douglas Murray trainiert derweil seit einer Woche bei den Domstädtern mit. Ob die Haie ihn jedoch fest verpflichten wollen, ist weiterhin offen: „Er wird erstmal beim Training hier dabei bleiben. Wir sind noch nicht so weit, eine Entscheidung zu treffen, aber wir sind auf jeden Fall sehr zufrieden mit seiner Einstellung.“

Für eine Bereicherung hält Sundblad den 34-Jährigen Schweden dennoch: „Er würde gut vor unserem Tor stehen. Aber auch seine Erfahrung wäre ein Gewinn. Er hat 75 Stanley-Cup-Playoff-Spiele gemacht, insgesamt knapp 600 Spiele in der NHL. Aber das Wichtigste ist vielleicht: Er ist hungrig. Er will auf jeden Fall wieder spielen.“