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Haie: Endstation Viertelfinale

Durch die 0:1-Niederlage am Dienstagabend schieden die Kölner Haie im Viertelfinale der Playoffs gegen die Grizzlys Wolfsburg aus.
Nach dem Spiel drehten die Kölner Haie noch eine Ehrenrunde vor ihren Fans

Trotz des Ausscheidens wurden die Haie nach der 0:1-Niederlage gegen die Grizzlys von ihren Fans gefeiert (Foto imago/ osnapix)

Die Kölner Haie konnten ihre Aufholjagd nicht krönen und schieden im Playoff-Viertelfinale gegen die Grizzlys Wolfsburg nach 3:4 Siegen aus. Dabei sprach nach den letzten beiden Spielen sehr viel für den KEC: Nach zwei äußerst schwachen Auftritten ließen die Haie dem 3:1-Heimsieg vom Freitagabend ein 1:0-Auswärtssieg folgen und glichen die Serie damit wieder aus. Für den Showdown am Dienstag hatten sich die Haie vorgenommen, genauso konzentriert zu verteidigen und in den entscheidenden Momenten eigene offensive Nadelstiche zu setzen, wie in den beiden Partien zuvor.

Dazu kam die Unterstützung von 15.672 Zuschauern in der gut gefüllten Lanxess-Arena, die die Haie zusätzlich zum entscheidenden Sieg tragen wollten. Und das Team von Trainer Cory Clouston fand auch richtig gut in die Partie: Vom ersten Bully an waren die Kölner die bessere Mannschaften und gaben von Anfang an den Ton an. Nur mit dem Toreschießen sollte es gegen die Defensiv-Spezialisten aus Wolfsburg wieder einmal nicht funktionieren. In der elften Spielminute wäre es fast soweit gewesen, doch Nick Latta brachte die Scheibe nicht mit vollem Umfang über die Linie. Die Schiedsrichter entschieden nach dem Sichten des Videobeweises zurecht auf kein Tor.

Tyson Mulock zerstört Halbfinal-Traum

Auch im zweiten Drittel drückten die Haie auf das Tor der Gäste. Doch insgesamt drei Pfostentreffer und eine wieder einmal überragende Leistung des Wolfsburger Goalies Felix Brückmann verhinderten das Aufleuchten der Kölner Torsirene. So kam es in der 28. Minute, wie es im Sport so häufig kommt, wenn die eigenen Chancen nicht genutzt werden: Tyson Mulock spielte den Puck von hinter dem Kölner Tor ins Gewühl, die Scheibe sprang an den Schläger von Latta und an den Schoner von Gustaf Wesslau- und von da hinter die Linie des Kölner Gehäuses. Durch diesen sehr unglücklichen Gegentreffer gingen die Haie also mit einem 0:1 in die zweite Drittelpause.

Trotzdem blieben noch 20 Minuten für den Kölner Ausgleich. Die Haie kämpften aufopferungsvoll, doch die Wolfsburger spielten mit der Führung im Rücken nun befreit auf und ließen in der Defensive nur noch wenig zu. Der Druck auf den KEC, den Ausgleichstreffer noch erzielen zu müssen, stieg von Sekunde zu Sekunde. Letztendlich fehlte immer der entscheidende Zentimeter, sodass die Grizzlys am Ende als Sieger des Spiels und auch der gesamten Serie vom Eis gingen und damit ins Halbfinale einzogen. Die Kölner Mannschaft wurde nach Ende des Spiels trotz des Ausscheidens von der eigenen Anhängerschaft gefeiert. Der Traum von der ersten Meisterschaft seit 15 Jahren ist nun allerdings wieder einmal vorzeitig ausgeträumt.