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Starke WM: Haie-Kapitän Mo Müller blickt zurück

Moritz Müller hat mit der deutschen Nationalmannschaft eine starke Weltmeisterschaft gespielt. Im Viertelfinale scheiterten die Jungs um den Haie-Kapitän an Tschechien.

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Haie-Kapitän Mo Müller im Zweikampf mit NHL-Star Timo Meier aus der Schweiz. (Foto: IMAGO / Action Pictures)

Moritz Müller war in den vergangenen Wochen für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in Finnland auf dem Eis. Nach einer überragenden Gruppenphase schied die DEB-Auswahl im Viertelfinale mit 1:4 gegen den Nachbarn aus Tschechien aus. Nun ist der Haie-Kapitän wieder in Köln und hat sich zur Saison, zur Weltmeisterschaft und der kommenden Sommerpause geäußert.

Müller zieht positives Fazit zur WM

„Es hat sehr großen Spaß gemacht. Wir hatten eine starke Mannschaft, in der eine tolle Stimmung herrschte. Wir haben überwiegend gute Ergebnisse erzielt. Am Ende ist man natürlich etwas unzufrieden, wenn man schon im Viertelfinale ausscheidet. Aber im Großen und Ganzen fällt mein Fazit sehr positiv aus“, so Müller. Durch eine starke Gruppenphase, in der die DEB-Auswahl fünf von sieben Spielen gewann, zog Deutschland als Gruppenzweiter in die Ko-Runde ein.

Im Viertelfinale erwischten die Jungs um ihren Kapitän Mo Müller einen etwas schwächeren Tag und schieden zu Recht aus. „Ich hatte das Gefühl, dass wir, aber auch die Schweiz, im letzten Gruppenspiel viele Emotionen an den Tag gelegt haben. Es ging um sehr viel und die Duelle gegen die Schweiz sind immer etwas Besonderes. Gefühlt gab es nach diesem emotionalen Hoch dann im Viertelfinale einen kleinen Druckabfall. Dazu kommt, dass unser Unterzahlspiel nicht gut genug war. Da waren die Tschechen aufgrund ihrer hohen Qualität eiskalt. Wir ärgern uns, weil wir das Gefühl haben, dass wir sie hätten schlagen können, wenn wir uns etwas cleverer angestellt hätten. Wäre unser erstes Tor früher gefallen, hätten wir vielleicht das Ruder umreißen können. Aber am Ende müssen wir mit dem Ergebnis leben“, sagte Müller zum Ausscheiden. Der Haie-Kapitän freut sich auf die kommenden Aufgaben mit der Nationalmannschaft. Müller sieht mit den NHL-Stars wie Leon Draisaitl, J.J. Peterka, Moritz Seider, Tim Stützle und Co eine „richtig gute Truppe“ für die Zukunft.

Haie: Müller hat „sechs Wochen“ Ruhe bis zum Trainingsauftakt

„Der Sommer ist für mich gar nicht so lang. Ich habe dieses Jahr fast bis Anfang Juni Eishockey gespielt. Ich habe sechs Wochen Zeit, um die richtige Balance aus dem Körper die nötige Ruhe zu geben und bestimmte Sachen zu trainieren. Aber jetzt steht erst einmal der Familienurlaub in Griechenland an, dazu kommen Termine mit der Spielervereinigung, das tägliche Training und das Abschiedsspiel eines Weggefährten in Kassel. Das sind so die ersten Dinge, die mir in den Kopf kommen und ich bin mir sicher, dass noch vieles hinzukommt“, so Müller.

Im Hinblick auf die neue Saison sagte der 35-Jährige, dass er sich riesig freue. Der Haie-Kapitän wird, sollte er ohne Verletzung bleiben, vermutlich sein 1000. DEL-Spiel absolvieren. Für ihn ist es die 20. Saison bei den Haien. Er will mit der Mannschaft viele Siege feiern und den Haie-Fans eine erfolgreiche Saison mit viel Jubel ermöglichen.

Von Robin Josten