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Gummersbach jagt die Füchse

Quelle:IMAGO

Barna Putics war im Hinspiel gegen die Berliner der entscheidende Mann. Er stellte mit seinem Treffer zum 28:28 den Ausgleich für die Gummersbacher her.

Der Vfl Gummersbach trifft heute Abend um 20:15 Uhr in der Max-Schmeling-Halle auf die Füchse Berlin, den Zweiten der Handball-Bundesliga.

Der VfL hat es nach mittlerweile fünf Siegen geschafft sich mit vier Punkten Abstand ein kleines Polster auf die Abstiegsränge zu erkämpfen. Doch weiterhin zählt für die Oberbergischen jeder Punkt beim Kampf gegen den Abstieg.

Der Vfl fährt mit großem Selbstbewusstsein nach Berlin, da die Mannschaft erst am Wochenende im Europapokal der Pokalsieger gegen BSV Bern Muri mit 32:23 ein deutlichen Erfolg feiern konnte. Allerdings können auch die Berliner guten Mutes in die Partie gehen, da sie am Wochenende einen Sieg in der Champions League gegen das Bundesliga-Team des HSV Hamburg einfuhren.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir gewonnen haben“, so Sigurdsson, Trainer der Füchse, „das war die erste Niederlage für den HSV in der Champions League. Dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen und Sicherheit.“

Überragender Spieler in der Max-Schmeling-Halle war DHB-Auswahlspieler Sven-Sören Christophersen. Mit acht Toren war er der beste Werfer der Füchse und wird auch für die Gummersbacher sehr gefährlich werden. Das entscheidende Tor in einem mitreißenden Spiel gelang allerdings Füchse-Spielmacher Jaszka. Zwei Minuten vor Schluss, beim Stand von 30:30, traf er erst zum 31:30 und anschließend zum 32:30.

VfL-Trainer Emir Kurtagic geht da von aus – auch wenn die Begegnung für die Berliner zwischen zwei Champions League Spielen liegt – dass die Mannschaft der Füchse top motiviert sein wird: „Das ist eine klasse Truppe, die sich vor eigenem Publikum keine Blöße geben will.“ Chancenlos sieht er seine Mannschaft allerdings nicht: „Das ist ein anderer VfL als in der Hinrunde. Wir haben jetzt fünf Spiele in Folge gewonnen. Wichtig ist, dass wir von Beginn an konzentriert zu Werke gehen. Berlin bestraft jeden Fehler.“

Es ist davon auszugehen, dass die Mannschaft des VfL, wie auch schon im Hinspiel, mit einem Unentschieden leben könnte. Denn in den verbleibenden elf Spielen zählt für die Gummersbacher bei acht Auswärts-Auftritten jeder Punkt.