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Glückliche Fortuna siegt wieder

Endlich wieder Grund zum Jubeln: Fortunas Spieler feiern den knappen Erfolg über Dynamo Dresden Foto: Ben Horn

Endlich wieder Grund zum Jubeln: Fortunas Spieler feiern den knappen Erfolg über Dynamo Dresden
Foto: Ben Horn

Mit einer ordentlichen Leistung und viel Glück schlägt Fortuna Köln die Gäste aus Dresden mit 1:0 (1:0) und feiert nach sieben sieglosen Spielen endlich wieder einen Erfolg. Wenige Sekunden nachdem Schiedsrichter Patrick Schult das Drittliga-Duell zwischen dem SC Fortuna Köln und Dynamo Dresden abgepfiffen hatte, setzte Uwe Koschinat zum Sprung an. Wie Jürgen Klopp in besten Borussia-Tagen jubelte der Fortuna-Coach über den ebenso knappen wie glücklichen Erfolg, durch den der Aufsteiger den Vorsprung auf die Abstiegsplätze fünf Spieltage vor Saisonende auf zehn Zähler ausbauen konnte. Damit dürften die Südstädter den Klassenerhalt so gut wie geschafft haben.

Das Duell mit Dynamo nahm vor 3.284 Zuschauern im sonnigen Südstadion nur sehr langsam Fahrt auf. Es dauerte bis zur 18. Spielminute, ehe sich die Dresdner erstmals dem Fortunen-Gehäuse annäherten. Allerdings blieben die Angriffsbemühungen der Gäste ebenso harmlos, wie das Offensivspiel der Fortuna, bei der Johannes Rahn nach sechswöchiger Verletzungspause wieder in der Startelf stand.

Die erste gelungene Kombination der Hausherren führte prompt zur Führung: Andreas Glockner setzte sich auf der rechten Seite durch, sein Pass ins Zentrum leitete Thiemo-Jerome Kialka auf den durchgestarteten Dennis Engelman weiter, der aus kurzer Distanz sicher einschoss (28.). Zur Pause konnte Koschinat mit dem Ergebnis also zufrieden sein, mit der Vorstellung seines Teams allerdings nur bedingt.

Dies änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Dresden übernahm die Kontrolle über das Geschehen und erspielte sich ein deutliches Übergewicht. Allerdings landeten die Schussversuche von Justin Eilers und Co. entweder beim starken Fortuna-Keeper André Poggenborg oder flogen geradewegs hochkant in den Gästeblock, wo sich die Dynamo-Anhänger vorgenommen hatten, wenn schon keine Punkte, dann wenigstens die Spielbälle mit nach Hause zu nehmen.

Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende hatten die Kölner Anhänger dann schon zum Jubel angestimmt, allerdings erkannte der Unparteiische den Kopfballtreffer von Johannes Rahn nicht an, da sich der Angreifer bei Glockners Freistoß im Abseits befand (72.). Kurze Zeit später musste Dresdens Keeper Wiegers sein ganzes Können aufbieten, um einen Freistoß-Hammer des eingewechselten Julius Biada noch um den Pfosten zu lenken (82.). Es folgte die Dresdner Schlussoffensive, die Dynamo in Überzahl bestreiten durfte, da Rahn die Gelb-Rote Karte sah (83.).

Doch mit Glück, Geschick und Torwart Poggenborg rettete die Fortuna den knappen Vorsprung über die Zeit und durfte endlich wieder mit dem eigenen Anhang einen dreifachen Punktgewinn bejubeln.