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Glück ist Viktoria und Fortuna hold

Quelle: IMAGO

Gezittert, aber am Ende trotzdem weiter: Viktoria Kölns Innenverteidiger Jerome Propheter (vorne).

Beide Kölner Regionalligisten müssen in der 1. Runde des FVM-Pokals ins Elfmeterschießen, behalten dann aber die Nerven. Ihnen folgt die SpVg Flittard in die zweite Runde, die Teams des SC West Köln sowie des VfL Leverkusen sind dagegen frühzeitig ausgeschieden. In der ersten Runde des diesjährigen FVM-Pokals wäre die Viktoria allerdings um ein Haar erneut am SV Bergisch Gladbach 09 gescheitert, der schon in der Vorsaison das Ende aller Träume vom DFB-Pokal bedeutete. Diesmal stand es nach 120 Minuten 1:1 und das Elfmeterschießen musste entscheiden. Für die 09er hatte Rachid Eckert mit einem Traumtor (59.) getroffen, für die Viktoria glich der eingwechselte Ercan Aydogmus aus (70.). Und obwohl mit Ricardo Retterath ein Akteur der Gäste nach 60 Minuten mit der Ampelkarte den Platz verlassen musste, schaffte es die Viktoria nicht, die Partie frühzeitig für sich zu entscheiden. Kurz vor dem Ende der 120 Minuten hätte Schiedsrichter Mitja Stegemann sogar einen Platzverweis für die Höhenberger aussprechen müssen, beließ es nach Maurice Gillens Handspiel außerhalb des Strafraums allerdings bei Gelb. Das Pikante an der Aktion: Die Viktoria hatte zu diesem Zeitpunkt bereits dreimal gewechselt und hätte im Fall der Fälle für das Elfmeterschießen einen Feldspieler ins Tor stellen müssen. So jedoch durfte Gillen weitermachen und wurde schließlich durch zwei gehaltene Strafstöße noch zum Helden. Für die Viktoria vergab lediglich Alexander Voigt, Sascha Eichmeier machte mit seinem Elfmeter alles klar.

Ebenfalls mit viel Glück erreichte auch Lokalrivale Fortuna Köln die zweite Runde. Beim Gastspiel beim Landesligisten FV Bad Honnef sah es nach den Toren von Mitja Schäfer (10.) und Massimo Cannizzaro (30.) schon nach einem standesgemäßen Sieg des Favoriten aus. Doch das Team von Trainer Uwe Koschinat verlor in der zweiten Hälfte komplett den Faden, kassierte zwei späte Gegentore und musste in die Verlängerung. Dort passierte dann allerdings nichts mehr. Dort bewiesen Maurice Kühn, Cannizzaro, Eric Schaaf und Thomas Kraus Nervenstärke, bei den Gastgebern brachten zwei Akteure den Ball dagegen nicht im Tor unter.

Als dritte Kölner Mannschaft steht Kreisligist SpVg Flittard in der nächsten Runde. Das Team von Trainer Michael Opitz setzte sich beim FV Wiehl 2000 mit 5:3 nach Elfmeterschießen durch. Der eingewechselte Steffen Rockel hatte die Gäste mit seinem 1:1 (79.) in die Verlängerung gerettet, vom Punkt trafen dann Giovanni Caci, Marco Hentschel, Mikel Spiegelmacher und Sven Zivoder.

Dagegen sind sowohl der SC West Köln als auch der VfL Leverkusen in der ersten Runde gescheitert. Der SC unterlag beim SV Niederbachem mit 0:1, der VfL schaffte es beim VfL Rheinbach zwar in die Verlängerung, war dort dann allerdings mit 2:5 unterlegen.