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FVM-Pokal: Pflichtsiege für Fortuna und Viktoria

Gelang bei Würm-Lindern ein Hattrick: Fortuna-Stürmer Ercan Aydogmus Foto: imago/pmk

Gelang bei Würm-Lindern ein Hattrick: Fortuna-Stürmer Ercan Aydogmus
Foto: imago/pmk

Im FVM-Pokal ist Fortuna Köln souverän ins Halbfinale eingezogen: Die Südstädter wurden bei Würm-Lindern ihrer Favoritenrolle gerecht, während Viktoria Köln lange zittern musste.

Fortuna Köln darf weiter vom DFB-Pokal träumen: Beim Kreisligist SG Union 94 Würm-Lindern setzte sich die Elf von Trainer Uwe Koschinat souverän mit 6:0 durch und steht im FVM-Pokal unter den besten vier Teams. Überragender Mann beim Drittligisten war Torjäger Ercan Aydogmus, der einen Hattrick zum hochverdienten Erfolg beisteuerte.

Bereits nach sechs Minuten brachte der routinierte Angreifer die Fortuna in Führung und ließ innerhalb von sechs Minuten noch zwei weitere Treffer (7. und 12.) folgen. Noch vor der Pause entschied Andreas Glockner mit einem sehenswerten Freistoßtreffer die Partie zugunsten der Südstädter (21.), die im Vergleich zur Ligapleite gegen die Stuttgarter Kickers auf sechs Positionen verändert aufliefen. Den souveränen 6:0-Erfolg machten dann nach dem Seitenwechsel Markus Pazurek (51.) und Cauly Oliveira Souza (71.) perfekt.

Ebenfalls ins Halbfinale des FVM-Pokals eingezogen ist Lokalrivale Viktoria, die beim knappen 1:0 in Schlebusch aber deutlich mehr Mühe hatten. „Das war einfach nicht gut genug. So dürfen wir mit unseren Ansprüchen nicht spielen“, zeigte sich Viktoria-Coach Tomasz Kaczmarek gegenüber rheinfussball.de nach der Partie auch sichtlich angefressen. „Wir sind völlig unsouverän gewesen, haben den Kampf zu keinem Zeitpunkt wirklich angenommen. So werden wir uns sicher nicht noch einmal präsentieren.“

Beim Bezirksligisten tat sich der hohe Favorit lange Zeit sehr schwer. Trotz der frühen Führung durch Gaetano Manno (16.) war der Erfolg der Höhenberger bis zum Abpfiff noch gefährdet. Während Viktoria beste Chancen ungenutzt ließ, musste Schlussmann Nico Pellatz in der zweiten Hälfte einmal Kopf und Kragen riskieren, um den Ausgleich zu verhindern. Auch die Schlussoffensive der Schlebuscher brachte keinen Torerfolg mehr zustande, der Favorit durfte den Einzug unter die besten vier Teams feiern.

Neben den beiden Kölner Teams hat sich auch schon Mittelrheinligist Bonner SC durch ein 4:2 nach Elfmeterschießen beim Siegburger SV 04 für die Vorschlussrunde qualifiziert. Der vierte Halbfinalist wird 25. März zwischen Regionalliga-Spitzenreiter Alemannia Aachen und Borussia Freialdenhoven (Mittelrheinliga) ermittelt. Bereits am 13. März werden die Paarungen der Vorschlussrunde ausgelost. Der Sieger des Wettbewerbs erreicht die erste Hauptrunde um den DFB-Pokal.