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FVM ehrt „Fair Play des Jahres“-Sieger

Quelle: FVM

Ehrung für die fairsten Fußballer des Jahres aus dem Fußball-Verband Mittelrhein: FVM-Vizepräsident Karl-Heinz Witt (hinten, 2.v.r.) zeichnete Jürgen Wezel (hinten, 2.v.l.) sowie die anderen Preisträger für ihre fairen Gesten aus.

Jürgen Wezel vom FC Teutonia Weiden ist vom Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) im Kölner Geißbockheim mit dem „Fair Play des Jahres“-Pokal ausgezeichnet worden.

Der Trainer der Herren-Mannschaft wurde gemeinsam mit den Platzierten Noah Schwarz vom FC Roetgen, Cem Huth (Alemannia Mariadorf, damals Grenzwacht Pannesheide), Marcel Nosbach (Spvg. Wallerhausen) und Stefan Arvai vom SV Wachtberg im Rahmen einer Feierstunde im Kölner Geißbockheim ausgezeichnet.

Der FVM hatten fünf Gesten der Saison 2010/11 aus dem „Pool“ der Fair-Play-des-Monats-Sieger, die der FVM aus eingesandten Fair-Play-Meldungen auswählt und ehrt, per Abstimmung auf den FVM-Internetseiten zur Auswahl gestellt. Fast 2.200 User beteiligten sich und wählten Wezel mit 1071 Stimmen zum Jahressieger.

Er hatte angeordnet, dass seine Spieler ein Eigentor erzielen sollten, da sie zuvor ein unberechtigtes Tor zugesprochen bekommen hatten. Als Gewinner durfte sich auch die Mannschaft des Siegers fühlen: Das Team von Teutonia Weiden freut über eine komplette Mannschaftskluft.

„Es ist schön zu sehen, dass den Spielern Fair Play auch in schwierigen Situationen wichtiger war als der eigene Vorteil“, erklärte der im FVM für Fair Play zuständige Vizepräsident Karl-Heinz Witt: „Fußball lebt nicht nur vom puren Ergebnis, sondern vor allem vom anständigen Miteinander. Das haben alle Sieger eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sie sind echte Vorbilder für alle Fußballerinnen und Fußballer.“

Interessantes Detail am Rande: Unter den ausgewählten Kandidaten des „Fair Play des Jahres“-Pokals befand sich kein einziger Kölner Fußballer. Ob hier Fair Play weniger zählt als woanders?