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Freispruch im Landesliga-Prozess

Quelle: Benjamin Horn

Eren Canatar (r.) und der VfL Leverkusen dürfen genauso in der Landesliga bleiben wie der VfL Rheinbach.

Im Manipulationsverfahren um die Landesliga-Partie zwischen dem VfL Rheinbach und VfL Leverkusen vom 2. Juni hat die Verbandsspruchkammer die Angeklagten wegen Mangel an Beweisen freigesprochen.

„Es war eine sehr knappe Entscheidung, aber am Ende hat es keine Beweise für die Absprache eines 0:0 gegeben,“ erläuterte Thomas Riedel, der Vorsitzende der Spruchkammer, das Urteil, dessen Konsequenzen wie folgt aussehen: Erstens: Die Vereine VfL Rheinbach und VfL Leverkusen werden vom Vorwurf der Spielmanipulation freigesprochen. Zweitens: Der Trainer Guiseppe Brunetto (VfL Leverkusen) wird vom Vorwurf der Spielmanipulation freigesprochen. Drittens: Die Anträge der Vereine TuS Oberpleis und SV Deutz 05 werden als unbegründet zurückgewiesen. Viertens: Die Kosten des Verfahrens tragen die Vereine TuS Oberpleis, SV Deutz 05 sowie der Fußball-Verband Mittelrhein jeweils zu einem Drittel.

„Wir sind sehr glücklich und freuen uns über den Ausgang“, sagte Bernd Kuhn, erster Vorsitzender des VfL Leverkusen und führte aus: „Die Kammer hat deutlich gemacht, dass es sich um einen Freispruch zweiter Klasse handelt, weil Aussage gegen Aussage stand. Aber unter dem Strich steht der Freispruch und das ist alles, was zählt. Die Stimmung bei uns könnte kaum besser sein.“

Rein sportlich dürfen beide Teams damit in der Landesliga bleiben, als Absteiger bleiben der SV Schlebusch, der SV Deutz 05, der SV Bergfried Leverkusen sowie der SSV Bergneustadt bestehen.

Rheinbach-Coach Wolfgang Schlösser muss derweil noch auf sein Urteil warten, da er Inhaber der A-Lizenz ist und der Fall deswegen an den DFB weitergeleitet wurde. Dies gab der FVM auf seiner Internetseite bekannt.