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Fortuna vor dem finalen Schritt

Fortuna-Spieler jubeln über ein Tor

Der Stein des Anstoßes: Mit seinem Traumtor in Aachen holte Ozan Yilmaz (1.v.r) die Fortuna im Oktober aus der Krise und legte den Grundstein für den Einzug ins Halbfinale des FVM-Pokals
Foto: imago/Eibner

Am Ostersamstag (14.30 Uhr) spielt Fortuna Köln beim Mittelrheinligisten FC Hennef um den Einzug ins Finale des Verbandspokals. 

Einen verlängerten Osterurlaub gibt es für die Spieler des Drittligisten Fortuna Köln nicht. Obwohl auch die dritthöchste deutsche Spielklasse eine Länderspielpause einlegt, sind die Südstädter am Ostersamstag im Einsatz. Doch anders als der 1. FC Köln, der die Pause für ein Testspiel gegen Fortunas Ligakonkurrenten Rot-Weiß Erfurt nutzte, kämpft die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat um das Erreichen eines Saisonziels.

Neben dem Klassenerhalt in Liga drei, steht der Gewinn des Verbandspokals, der gleichbedeutend mit der Teilnahme am DFB-Pokal ist, nämlich ganz oben auf der Wunschliste der Kölner. Noch sind die Südstädter zwei Siege vom Erreichen dieses Ziels entfernt. Auf dem Weg ins Finale, das am 14. Mai (Christi Himmelfahrt) im Bonner Sportpark Nord ausgetragen wird, heißt die Hürde im Halbfinale am Samstag FC Hennef. Der Regionalliga-Absteiger, der aktuell einen Mittelfeldplatz in der Mittelrheinliga belegt, konnte den FVM-Pokal bislang einmal gewinnen (2012) und damit genauso oft wie die Fortunen, die 2013 durch einen Sieg über Alemannia Aachen letztmals in den DFB-Pokal einzogen.

Aufstellungstechnisch ist nicht davon auszugehen, dass Koschinat großartige Experimente eingehen wird. Dementsprechend dürfte Fortunas Torjägerduo Marco Königs und Julius Biada, an dem, dem Vernehmen nach, gleich mehrere Erst- und Zweitligisten Interesse zeigen und der Fortuna definitiv im Sommer in eine höhere Liga verlassen wird, ebenso von Beginn an spielen, wie Boné Uaferro, der nach Krankheit wieder ins Team zurückkehrt.

Das zweite Halbfinale bestreiten Fortuna-Konkurrent und Titelverteidiger FC Viktoria Köln und Borussia Freialdenhoven am 6. April.