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Fortuna punktet in Unterzahl

Fortuna Kapitän Daniel Flottmann (r.) sah wegen einer Notbremse die Rote Karte Foto: IMAGO/Buthmann

Fortuna Kapitän Daniel Flottmann (r.) sah wegen einer Notbremse die Rote Karte
Foto: IMAGO/Buthmann

Beim 1:1 in Unterhaching spielt die Fortuna fast 50 Minuten in Unterzahl und nimmt dennoch immerhin einen Zähler mit. 

Gänzlich zufrieden sein mochte Fortuna-Trainer Uwe Koschinat nach 90 Minuten nicht. Zwar hatte seine Elf mehr als eine Halbzeit lang mit einem Mann weniger agieren müssen, doch mit einer entschlosseneren Leistung wäre dennoch mehr drin gewesen als dieser eine Punkt gegen die Spielvereinigung Unterhaching.

Dabei merkte man den Gästen das Fehlen der Offensivkräfte Johannes Rahn und Julius Biada deutlich an. Zwar betrieb Ercan Aydogmus nach seinem Sechs-Minuten-Hattrick im FVM-Pokal auch am Samstag wieder erfolgreich Eigenwerbung, als er eine Flanke von Andreas Glockner zum Führungstreffer verwertete (20.), doch insgesamt präsentierte sich die Fortuna offensiv zu harmlos.

Und weil dem Aufsteiger auch defensiv einmal mehr Fehler unterliefen, war mehr als dieser eine Zähler, nach zuvor zwei Niederlagen in Folge, auch nicht drin. Eine besonders unglückliche Figur gab diesmal  Daniel Flottmann ab. Bei einem langen Ball verschätzte sich Fortunas Kapitän und konnte sich gegen Hachings Köpke letztlich nur noch mit einem Foul aus der Affäre ziehen. Elfmeter und Rot waren berechtigterweise die Folgen.

Doch die Hoffnung auf einen Auswärtssieg hielt zunächst André Poggenborg am Leben. Der Kölner Keeper wählte gegen Unterhachings Kapitän Benjamin Schwarz die richtige Ecke und parierte den Strafstoß (38.). Kurz nach Wiederanpfiff war der Schlussmann bei einem herrlichen Schlenzer von Alon Abelski allerdings machtlos (48.). Trotz Überzahl fiel den Hausherren in der Folgezeit recht wenig ein und auch von Fortuna kam verständlicherweise nicht mehr viel nach vorne. Erst recht, als Aktivposten Aydogmus nach einem Zusammenprall ausgewechselt werden musste.

„Am Ende müssen wir mit dem Punkt leben. Aufgrund der tabellarischen Ausgangssituation und unserem Saisonziel ist das Unentschieden in Ordnung. Allerdings haben wir im Spiel elf gegen elf nicht genug getan, um das Spiel für uns zu entscheiden“, erklärte Koschinat, der zudem anmerkte, dass sich der aktuelle Rhythmus auf den körperlichen Zustand seiner Spieler auswirkt. Regeneration scheint das Zauberwort bis zum kommenden Heimspiel gegen die abstiegsbedrohte Reserve von Borussia Dortmund am kommenden Wochenende.