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Fortuna kündigt Konsequenzen an

Am Freitagabend zündeten die Fortuna Fans im Osnabrücker Gästeblock Pyrotechnik Foto: IMAGO/osnapix

Am Freitagabend zündeten die Fortuna Fans im Osnabrücker Gästeblock Pyrotechnik
Foto: IMAGO/osnapix

Beim Auswärtsspiel in Osnabrück hatten Fortuna-Anhänger im Gästeblock Pyrotechnik gezündet. Der Verein distanziert sich von diesen Vorfällen und will die Täter in Regress nehmen. 

Sportlich sorgt Drittliga-Aufsteiger SC Fortuna Köln aktuell für eine Positivnachricht nach der nächsten. Durch den 1:0-Auswärtssieg beim VfL Osnabrück am Karnevalsfreitag ist den Südstädtern der Klassenerhalt in Liga drei wohl kaum mehr zu nehmen. Nach dem überzeugenden 3:0-Triumph gegen Arminia Bielefeld war es der zweite Höhepunkt binnen nichtmal einer Woche für die Elf von Trainer Uwe Koschinat, die einen beruhigenden Vorsprung von nunmehr 14 Punkten auf den ersten Abstiegsrang vorweisen kann.

Allerdings kam es an der Bremer Brücke in Osnabrück im Rahmen der Partie auch zu Szenen, die dem positiven Gesamtbild des Vereins nicht gerecht werden: In der ersten Halbzeit zündeten Fortuna-Anhänger im Gästeblock Pyrotechnik und veranlassten die Verantwortlichen zu einer deutlichen Stellungnahme. So will man von Vereinsseite aus entschieden gegen das Verhalten der eigenen Fans vorgehen und kündigt an, Täter, die durch Videoaufzeichnung ermittelt werden können, für mögliche Strafen seitens des DFB und durch die Vorfälle verursachte Folgekosten in Regress zu nehmen.

„Es ist absolut nicht nachvollziehbar, wie einige wenige Fortuna-Fans durch ihr gedankenloses Handeln den Verein in Misskredit bringen. Dies hat nichts mit Fankultur zu tun, sondern dient ausschließlich der Befriedigung persönlicher Interessen. Wir werden daher gegen die Verantwortlichen vorgehen und selbstverständlich auch zivilrechtliche Ansprüche geltend machen“ erklärt Michael W. Schwetje, Geschäftsführer der Fortuna Köln Spielbetriebsgesellschafts mbH in einer offiziellen Mitteilung des Vereins.