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Fortuna im Rampenlicht

In der 3. Liga stehen Spieler und Vereine (wie hier der Chemnitzer FC) immer öfter im Rampenlicht Foto: Picture Point

In der 3. Liga stehen Spieler und Vereine (wie hier der Chemnitzer FC) regelmäßig im Rampenlicht
Foto: IMAGO / Picture Point

Nach dem Aufstieg in die 3. Liga ist Fortuna Köln für das Fernsehen wieder interessant. Das Auswärtsspiel am Samstag in Bielefeld (14 Uhr) wird live übertragen.
Der letzte 90-minütige Fernsehauftritt der Kölner Fortuna liegt gar nicht so lange zurück: Mitte Mai übertrug der Spartenkanal SPORT1 das Gastspiel der Südstädter bei Rot-Weiß Oberhausen. Doch bei den rar gesäten Regionalliga-Übertragungen des Münchner Senders stehen eher große Namen und Geschichten vergangener Tage im Mittelpunkt. Das Geschehen auf dem Platz interessiert nur am Rande. Die breite Masse erreichen diese Übertragungen ohnehin nicht. Gleiches gilt für die Partie im DFB-Pokal gegen den 1. FSV Mainz 05. Nur wer über das notwendige Abo verfügt, konnte dieses Spiel vor rund einem Jahr live im Pay-TV sehen.

Wer den Werdegang der Fortuna in dieser Saison genau mitverfolgen will, dafür aber nicht jedes Wochenende im ­Stadion verbringen möchte, der kommt ab sofort auf seine Kosten. Mit dem Aufstieg in die dritthöchste deutsche Spielklasse steigt auch das Interesse des Fernsehens, genauer gesagt der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten am SC Fortuna Köln. Denn die 3. Liga ist vor allem das Gebiet der dritten Pro­gramme. Die sportliche Präsenz der Traditionsvereine Arminia Bielefeld, MSV Duisburg, Preußen Münster und eben der Fortuna ist für den Westdeutschen Rundfunk Anlass genug, in regelmäßigen Abständen Spiele mit NRW-Beteiligung live zu übertragen.

Für den Südstadt-Klub bedeutet das drei Live-Spiele bis November. Sowohl die Auswärtspartie in Bielefeld (23. August) als auch die Heimspiele gegen Duisburg (30. August) und Münster (25. Oktober) werden vom WDR übertragen. „Die Live-Spiele sind eine tolle Sache und tun uns gut. Auf diesem Weg kommt Fortuna Köln in ganz Deutschland an“, freut sich Präsident Klaus Ulonska, der durch die gestiegene Aufmerksamkeit auf neue Sponsoren hoffen darf. Auch die ganz große Bühne in Form der ARD-Sportschau am frühen Samstagabend, mit Einschaltquoten von mehr als 5 Millionen Zuschauern (Saison 2013/14), steht der Fortuna ab sofort offen. Ab 18 Uhr steht jeweils für eine halbe Stunde die 3. Liga im Fokus. Positiver Nebeneffekt: Wird ein Spiel der Kölner für eine Zusammenfassung ausgewählt, wird die Partie am Nachmittag live im Internet gezeigt. Sorge, dass die Übertragungen bei Heimspielen zu einem Zuschauerschwund führen, hat Ulonska nicht: „Am schönsten ist Fußball doch im Stadion.“ Wem es draußen aber doch mal zu ­ungemütlich sein sollte, der kann der Fortuna ab jetzt oft genug auch vom eigenen Sofa aus die Daumen drücken.

Zum Beispiel am Samstag bei Zweitliga-Absteiger Arminia Bielfeld. Das Spiel in Ostwestfalen ist für die Südstädter der Auftakt zu gleich drei Traditionsduellen in Serie. Nach der Partie auf der Alm empfängt die Fortuna den VfL Osnabrück und den MSV Duisburg im heimischen Südstadion.