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Köln.Sport

Florian Wirtz: Ein Jahrhunderttalent?

Florian Wirtz wird schon als der neue Kai Havertz betitelt. Am Montag gab der 17-Jährige in Bremen sein Profidebüt für Bayer Leverkusen.

Florian Wirtz im Duell mit Bremens Maximilian Eggestein. (Foto: imago images / Poolfoto)

Schon in den ersten Aktionen waren seine Fähigkeiten zu sehen. Unaufgeregt fügte er sich sofort in das Leverkusener Passspiel ein. Körpereinsatz und Ballverarbeitung sind für einen so jungen Spieler schon sehr weit ausgereift. „Er ist unfassbar weit. Fußballerisch ist das sensationell. Ich glaube, da haben wir uns ein Riesentalent geangelt“, sagte Sven Bender über den Ex-Kölner.

Die Werkself hat schon einige Talent groß rausgebracht. Beispiele, wie Julian Brandt, Bernd Leno oder Toni Kroos zeigen, dass in den Reihen Leverkusens immer wieder große Talente zu großen Fußballspielern reifen. Leverkusen ist daher für den Youngstar wohl die ideale Anlaufstelle, um sich selber irgendwann zu den Topstars im Fußball zählen zu können. Wir werden in Zukunft bestimmt noch einiges vom Außenangreifer hören.

Für alle, die es mit dem 1. FC Köln halten, ist das Debüt von Wirtz in Schwarz-Rot ein Schlag in den Nacken. Erst im Januar diesen Jahres war das Ausnahmetalent nach zehn Jahren in Reihen der Geißböcke in Richtung Leverkusen gewechselt, obwohl ihm in Köln alle Türen offen standen. Er entschied sich wohl für die bessere sportliche und finanzielle Perspektive bei Bayer 04.

„Ich habe mich sehr für Flo gefreut und es macht uns hier alle stolz, wenn es einer unserer Jungs in die Bundesliga schafft. Andererseits ist er in Köln groß geworden, wir haben ihn zehn Jahre lang ausgebildet. Da wünscht man sich natürlich, dass er auch bei uns sein Debüt gibt“, sagte Matthias Heidrich der Leiter des Nachwuchsleistungszentrum in Köln gegenüber dem EXPRESS.

Von Robin Josten

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