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Köln.Sport

Fit aufs Grün

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„Ein Verdrehen des Rückens ist völlig überflüssig“
Sana DFK Team

Marcel Kleinschmidt, Rolf Eilers, Anne Kreutz, Tamara Hammerich-Esser und Dr. Biren Desai (v. l.) gehören zum Team der Kölner Golf-Klinik (Foto: PR)

Interview mit Dr. med. Biren Desai, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle orthopädische Chirurgie, Facharzt für Chirurgie

Herr Dr. Desai, was kann man tun, um die Wirbelsäule beim Golfschwung zu entlasten?

Eine gute Abschlagtechnik ist das A und O. Der richtige Golfschwung basiert nicht auf einer Rumpfdrehung. Der Motor des Golfschwungs sind die Beine bzw. das Knie. Durch Knieaktion dreht sich die Hüfte um 45 Grad. Ein Verdrehen des unteren Rückens ist dann völlig überflüssig.

Welche Präventivmaßnahmen zur Stärkung des Rückens empfehlen Sie?

Grundsätzlich ist es wichtig, die gesamte Rückenmuskulatur durch entsprechendes Krafttraining belastungsfähig zu halten. Daher sollte Fitnesstraining bei jedem ambitionierten Golfspieler auf dem Trainingsplan stehen. In unserer Praxis für Physiotherapie am Kölner Golfclub erklären unsere ausgebildeten Therapeuten, welche Übungen im individuellen Fall am sinnvollsten sind.

Wie belastbar ist der Rücken nach einer Bandscheibenoperation noch? Ist mit einer Bandscheibenprothese noch an Golfspielen zu denken?

Auf jeden Fall! Die modernen Bandscheibenprothesen sind in der Lage, eine echte Bandscheibe sehr gut zu imitieren und gewähren volle Beweglichkeit und Belastbarkeit der Wirbelsäule. Die innovativen Implantate werden an der Hals- und Lendenwirbelsäule seit Jahren eingesetzt und garantieren ein langfristig beschwerdefreies Abschlagen.

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