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FIA WEC 2022: Toyota plant die Titelverteidigung

Das in Köln beheimatete TOYOTA GAZOO Racing Team tritt mit einem verstärkten Führungsteam und einer überarbeiteten Fahreraufstellung in der FIA ​​WEC (World Endurance Championship) 2022 an.

Mit dem Weltmeister-Auto von 2021, dem GR010 HYBRID, geht das in Köln beheimatete Royota Gazoo Racing Team auch in der FIA WEC 2022 wieder an den Start. (Foto: Toyota Gazoo Racing)
Mit dem Weltmeister-Auto von 2021, dem GR010 HYBRID, geht das in Köln beheimatete Royota Gazoo Racing Team auch in der FIA WEC 2022 wieder an den Start. (Foto: Toyota Gazoo Racing)

Köln-Marsdorf – Nach dem Gewinn der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft 2021 geht das in Köln beheimatete TOYOTA GAZOO Racing Team in diesem Jahr mit verändertem Personal an den Start. Beim Projekt Titelverteidigung in der FIA WEC 2022 setzen die Marsdorfer trotzdem weiterhin auf das erfahrene Personal, das im vergangenen Jahr alle Rennen gewonnen hat.

Toyota in der FIA WEC 2022 erneut mit zwei GR010 HYBRID am Start

Die Kölner treten in der FIA WEC 2022 wieder mit zwei Fahrzeugen vom Typ GR010 HYBRID an. Der Bolide, der eigens für die Kategorie der Hypercars entwickelt wurde, ist mit der im WEC-Wettbewerb weiterentwickelten RACING HYBRID-Technologie ausgestattet. Der V6-Doppelturbo-Motor mit Direkteinspritzung liefert die maximal erlaubte Systemleistung von rund 680 PS. Der Elektromotor steuert davon etwa 270 PS bei.

Fahrerlegenden 2022 in neuen Rollen unterwegs

Kamui Kobayashi (35) und Kazuki Nakajima (37) gehören weiterhin zum Team, jedoch in veränderter Funktion. Die beiden erfahrenen Haudegen gehören bereits seit 2003 der Toyota-Motorsportfamilie an. Kazuki Nakajima beendet nun seine aktive Fahrerkarriere. Er tauscht Rennanzug gegen Schlips und Kragen und übernimmt die neue Position des stellvertretenden Vorsitzenden beim Kölner Rennstall. Der FIA-Langstrecken-Weltmeister von 2019 und dreimalige Le-Mans-Sieger trägt schließlich fortan die Verantwortung für die Bereiche Team- und Fahrermanagement.

Das Toyota Gazoo Racing Team von Fernando Alonso (2. v. l.), Sébastien Buemi (2. v. r.) und Kazuki Nakajima (r.) feiert gemeinsam mit Shigeki Tomoyama (l.) von Toyota den Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans auf dem Circuit de la Sarthe am 17. Juni 2018. (Foto: Toyota Gazoo Racing)
Kazuki Nakajima (r.) feiert mit (v.l.) Shigeki Tomoyama (Toyota), Fernando Alonso und Sébastien Buemi den Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans auf dem Circuit de la Sarthe am 17. Juni 2018. (Foto: Toyota Gazoo Racing)

Neu im Team für die FIA WEC 2022: Ryo Hirakawa

Den freien Platz im GR010 HYBRID #8 neben Sébastien Buemi und Brendon Hartley übernimmt in der FIA WEC 2022 Ryo Hirakawa (27). Der japanische Formel-3-Meister von 2012 und Super-GT-Meister von 2017 kann bereits zwei Le-Mans-Teilnahmen (2016 und 2017) vorweisen. Zudem hatte er bereits dreimal die Gelegenheit, den GR010 HYBRID zu testen. „Ich freue mich sehr, Teil der TOYOTA GAZOO Racing-Familie in der WEC zu werden. Insbesondere freue ich mich, mit Sébastien und Brendon im Auto mit der Startnummer 8 zusammenzuarbeiten“, so Hirakawa. „Die 24 Stunden von Le Mans waren ein großes Ziel für mich in meiner Karriere. Jetzt kann ich es kaum erwarten, dort ein Hypercar zu fahren und um den Sieg zu kämpfen.“

Kamui Kobayashi: In neuer Doppelfunktion zur Titelverteidigung?

Kamui Kobayashi wird weiterhin hinter dem Lenkrad sitzen, doch nicht nur das. Darüber hinaus fungiert der 35-Jährige parallel zu seinen Rennverpflichtungen als Teamchefs von TOYOTA GAZOO Racing in der WEC. Der zweimalige Weltmeister und Le-Mans-Sieger von 2021 wird überdies die Teamführung aus der Perspektive eines Fahrers ausüben. Einen besonderen Fokus soll er dabei auf die Verbesserung des Teams für die Hypercar-Ära legen. Parallel gilt es jedoch, zusammen mit Mike Conway und José María López im Toyota mit der Startnummer #7 die WM- und Le-Mans-Krone zu verteidigen.