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FCJ Köln stürmt an die Tabellenspitze

Quelle: Martin Miseré

In Sorpesee voll im Einsatz: FCJ-Coach Jimmy Czimek brachte den kompletten Kader am Wochenende zum Einsatz.

Auch in der dritten Liga bleiben die Volleyballerinnen des FCJ Köln weiter auf Kurs. Mit einem ungefährdeten 3:0-Erfolg beim Tabellenvorletzten Sorpesee konnten die Kölnerinnen sogar die Tabellenführung in der Regionalliga übernehmen. Nach dem Erreichen des Achtelfinals im DVV-Pokal zeigte sich die Mannschaft von Trainer Jimmy Czimek auch gegen den Tabellenvorletzten Sorpesee höchst motiviert. Die Folge war ein ungefährdeter Dreisatzsieg (25:20, 25:21, 25:20) in einem Spiel, das die Kölnerinnen jederzeit unter Kontrolle hatten.

Dabei machten die Kölnerinnen dem jungen Gegner das Leben insbesondere mit zahlreichen starken Blockaktionen schwer. Larissa Hansen, die am letzten Wochenende noch pausierte, fügte sich hierbei mit zahlreichen sehenswerten direkten Blockpunkten nahtlos ins Team ein.

„Mit unserem starken Aufschlag konnten wir Sorpesee schon ganz ordentlich unter Druck setzen“, freute sich Kölns Zuspielerin Sarah Wolnizki nach dem Spiel.

Auch Trainer Jimmy Czimek störte dies jedoch nicht: „Die Mannschaft hat diese Pflichtaufgabe souverän gelöst. Nach nur einer Trainingseinheit nach dem letzten anstrengenden Volleyballwochenende waren die Spielerinnen heute voll bei der Sache – denn gerade nach einem solch grandiosen Sieg im Pokal kann danach schon mal die Liga leiden und das galt es mit aller Macht zu vermeiden.“

Dabei konnte der Kölner Coach in dem kurzen Spiel sogar alle Spielerinnen einsetzen. Nach zwei gewonnenen Sätzen tauschte der Trainer sein Ensemble nahezu vollständig aus. Fünf neue Spielerinnen brachten frischen Wind in das Spiel und knüpften nahtlos an die Leistung ihrer Mitspielerinnen an, was ein klares Indiz für die Qualität des Kölner Kaders ist.

Dass sich die Kölnerinnen mit ihrem Sieg (und den gleichzeitigen Tie-Break-Niederlagen von Olpe und Bonn) auch auf den ersten Tabellenplatz vorschieben konnten, interessiert Jimmy Czimek hingegen nicht: „Das ist für uns lediglich eine Warnung, wie eng die Liga leistungsmäßig zusammen liegt. In dieser Saison müssen wir in jedem Spiel unser volles Leistungsvermögen abrufen – sonst bekommen auch wir gegen vermeintlich schwächere Teams unsere Quittung.“

Während der Trainingsbetrieb der Kölnerinnen in der kommenden Woche wieder normal abläuft, können die Spielerinnen am kommenden spielfreien Wochenende endlich einmal wieder anderen Aktivitäten nachgehen, bevor eine Woche später am 19. November in einem Heimspiel die SG FdG Herne empfangen wird.