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FCJ Köln startet gegen Langenfeld

Quelle: Martin Miseré

Jimmy Czimek, Trainer des FCJ Köln, hofft im ersten Saisonspiel gegen Langenfeld besonders auf Neuzugang Loretta Hölzel.

Nach fast einem halben Jahr Spielpause ist es endlich soweit: Am kommenden Samstag startet die Damenvolleyball-Mannschaft des FCJ Köln mit einem Heimspiel gegen Langenfeld in die neue Regionalligasaison.

Lange hat die Drittliga-Damenvolleyballmannschaft des FCJ Köln warten müssen, doch am kommenden Wochenende beginnt die neue Regionalligasaison 2011/12 mit einem Heimspiel gegen Langenfeld. Der Anpfiff erfolgt am Samstag um 18 Uhr in der Halle 9 der Deutschen Sporthochschule Köln.

Unmittelbar vor Saisonbeginn hat es noch kurzfristig zwei Spielerinnen des FCJ Köln erwischt: Vor dem anstehenden Spiel gegen Langenfeld verletzte sich die Mittelblockerin Silke Schrieverhoff so schwer am Handgelenk, dass sie die nächsten Wochen erst einmal pausieren muss. Zudem laboriert Kölns Zuspielerin Mareike Südmersen an einer verschleppten Schleimbeutelentzündung in der Schulter und wird vom Trainer somit nur im Notfall auf das Spielfeld beordert.

Keine optimalen Bedingungen also vor dem Saisonauftakt, doch der Kölner Trainer Jimmy Czimek sieht dem Ganzen gelassen entgegen: „Aus diesem Grund haben wir den Kader im Vergleich zur letzten Saison noch einmal aufgestockt, so dass wir mit 15 und in Kürze womöglich sogar mit 16 Spielerinnen in die sehr lange Saison gehen. Dabei hat wirklich jede Spielerin Regionalligaqualitäten, so dass wir uns auch bei dem einen oder anderen Ausfall nicht verrückt machen müssen.“

Czimek hoff auf Neuzugang Wolnizki

Dass dabei hinter zwei zentralen Spielerinnen, die in der letzten Saison nahezu jede Sekunde auf dem Spielfeld gestanden haben, dicke Fragezeichen stehen, macht den Saisonauftakt für die Kölnerinnen zwar nicht gerade einfach, aber mit einem auch in der Breite qualitativ gut aufgestelltem Kader brauchen sich die Kölner am Wochenende nicht verstecken.

Dabei hofft der Kölner Coach, dass der Erstliganeuzugang Sarah Wolnizki noch rechtzeitig spielberechtigt wird, denn durch die zu beantragende Re-Amateurisierung hat sich der formale Akt der Spielberechtigung der neuen Ballverteilerin etwas verzögert und ein Ausfall dieser erfahrenen Spielerin wäre natürlich ebenfalls bitter.

„Nachdem wir in der letzten Spielzeit Mareike Südmersen als einzige Spielgestalterin im Kader hatten, haben wir in dieser Saison neben Sarah zudem noch Loretta Hölzel als weitere Zuspielerin in unseren Reihen. Jedoch würde ich mich freuen, wenn wir sie langsam aufbauen könnten und wir sie nicht direkt zu Beginn ins kalte Wasser werfen müssten“, so der Kölner Trainer.

Von der besten Seite präsentieren

Das gewonnene Zweit- und Drittligaturnier ist beim Kölner Team mittlerweile wieder Schnee von gestern wie auch die beiden klaren Siege gegen Langenfeld in der letzten Saison. „Was gestern war, darf uns heute nicht mehr interessieren – zu schnelllebig und unbeständig sind vielmals die Leistungen in unserer Liga“, beugt der Trainer einer womöglich zu laschen Einstellung vor und hat dabei bestimmt auch noch den letztjährigen Saisonauftakt zu Hause gegen Essen vor Augen.

Damals fanden die Kölnerinnen unter den erschrockenen Augen Thomas Bartels vom Hauptsponsor Snowtrex nach einem gewonnenen Zweitligaturnier in keinster Weise zu ihrer Leistung. Doch damit es in dieser Saison direkt mit einem Erfolgserlebnis losgeht, haben die Spielerinnen insbesondere in den letzten Wochen weiter intensiv und ehrgeizig trainiert – sie wollen sich ihrem Publikum direkt beim Saisonauftakt von ihrer besten Seite präsentieren.