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FC: Zu grün für Punkte in Frankfurt

Unordnung im Kölner Strafraum. Foto: pa/dpa

Unordnung im Kölner Strafraum.
Foto: pa/dpa

 Nach der bitteren 2:3-Pleite in Frankfurt bleiben beim FC mehr Fragen als Antworten. Nach der Offensive funktioniert nun die Defensive nicht mehr.

„Wenn man so einfach drei Gegentore zulässt, kann man in der Bundesliga nicht punkten.“ Das Urteil von FC-Coach Peter Stöger nach der 2:3-Pleite seines Teams im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt war hart, aber überaus zutreffend. Trotz der frühen Führung durch Marcel Risse (15.) und dem zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich durch Jonas Hector reichte es nicht für Punkte. Gut zehn Minuten vor dem Ende entschied ein Eigentor von Innenverteidiger Kevin Wimmer die Partie zu Gunsten der Gastgeber.

Das Bittere an der Niederlage des FC war nicht nur die Tatsache, dass beim Gastspiel in Hessen durchaus drei Zähler drin gewesen wären. Gefühlt hat sich mit einem Spiel das Kölner Sorgenkind nun auf die Defensive verlagert. Nach den zuvor nur drei Gegentoren in sechs Partien machte es die Defensive der Geißböcke den Hausherren am späten Samstag-Nachmittag viel zu leicht. Gerade bei den ersten beiden Gegentreffern durch Alexander Meier muss sich Keeper Timo Horn mächtig im Stich gelassen vorgekommen sein. „So zu verlieren ist extrem bitter. Wir fangen uns blöde Gegentore. Heute war viel mehr drin“, erkannte auch FC-Antreiber Kevin Vogt. Doch letztlich präsentierte sich der FC zu grün, um einen oder sogar drei Auswärtspunkte mitzunehmen.

In der Tabelle ist der FC damit auf den 14. Platz abgerutscht, nur noch ein Zähler trennt das Stöger-Team von den Abstiegsplätzen. Von dem ehemals guten Start in die Saison ist nach nunmehr drei Niederlagen in Folge nichts mehr übrig geblieben.