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FC vs. Bochum: Fünf Erkenntnisse zum 3. Spieltag

Am Samstagnachmittag schlug der 1. FC Köln den VfL Bochum im RheinEnergie-Stadion mit 2:1. Steffen Baumgart wechselte die beiden Torschützen Schaub und Lemperle ein.
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Die beiden FC-Youngster Lemperle (links) und Ostrak (rechts) feierten nach dem 2:0. (Foto: IMAGO / Revierfoto)

Baumgarts glückliches Händchen

Louis Schaub und Tim Lemperle erzielten die Tore beim 2:1-Sieg über Aufsteiger VfL Bochum. Der Cheftrainer des 1. FC Köln wechselte beide Torschützen in der zweiten Halbzeit ein. Schaub brauchte nach seiner Einwechslung in der 78. Minute lediglich vier Minuten bis er das Leder über die Linie drückte. Lemperle hingegen war schon 20 Minuten auf dem Feld, bevor er das entscheidende 2:0 erzielen konnte.

Flankenqualität enorm hoch

Über die linke Offensivseite wurden beide FC-Tore vorbereitet. Das 1:0 von Louis Schaub legte Florian Kainz mit einer wunderschönen halbhohen Flanke auf. Auch beim 2:0 der Domstädter kam die Hereingabe von der linken Seite. Tim Lemperle musste die punktgenauen Flanke von FC-Youngster Tomas Ostrak nur noch veredeln.

Fitness stimmt

Gegen den VfL Bochum liefen die FC-Spieler über 90 Minuten insgesamt fünf Kilometer mehr als der Gegner. Mit 113,8 km war die Laufleistung zwar nicht so hoch wie gegen den FC Bayern München (132,32 km), dennoch war die Laufleistung der Grundstein für den 2:1-Erfolg.

Hohes Anlaufen funktioniert

Vom Start weg lief die Mannschaft des 1. FC Köln den VfL Bochum hoch an. Mit diesem Mittel hatte die Baumgart-Elf immer wieder Ballgewinne in der Hälfte der Bochumer und konnte direkt wieder Druck auf das Tor von Manuel Riemann ausüben. Sobald der Ball aus der Hintermannschaft der Bochumer weit rausgeschlagen wurde, waren die Kölner Mittelfeldspieler und Verteidiger zur Stelle und fingen diese ab. Das Gegenpressing nach Ballverlust funktionierte sehr gut.

Konzentration nicht bis zum Abpfiff bei 100 Prozent

Kurz vor dem Schluss machte Ex-Kölner Simon Zoller das Spiel nochmal kurz spannend, weil die FC-Defensive für eine Aktion schlief. Alle Defensivspieler kamen einen Schritt zu spät, sodass der Bochumer den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielen konnte. Gut für den Effzeh, dass Lemperle kurz zuvor mit seinem ersten Bundesligatreffer eine Führung mit zwei Toren hergestellt hatte.

Von Robin Josten